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LONEWOLF - Cult Of Steel

VÖ: 24. Oktober 2014
Massacre Records

Im letzten Jahr kam mir mit "The Fourth And Final Horseman" erstmals ein Werk von Lonewolf unter und ich sortierte es irgendwo zwischen Alestorm und Running Wild ein. Nun liegt der siebte Longplayer vor und trägt den verheißungsvollen Titel "Cult Of Steel". Das neue Album der Franzosen, die mit Unterbrechnung nun schon über zwanzig Jahre rocken, erinnert wieder an die zuvor genannte Bands, allerdings gibt es nun noch einen ordentlichen Schuß Grave Digger dazu. Sehr gut an "Cult Of Steel" gefällt mir, dass es trotz der Parallelen zu den anderen Bands sehr eigenständig klingt. Mehr Power, mehr Biss im Vergleich zum Vorgänger - so soll Heavy Metal sein! Der Opener und Titelsong "The Cult Of Steel" bringt den Hörer gleich in die richtige Spur. Die Leadgitarren überzeugen in allen Songs und kommen insbesondere in "Blood Of The Heretic" gut zur Geltung. "Open Fire" ist ein eingängiges Glanzstück, welches auch im Repeat-Modus der Anlage nicht langweilig wird und live die Hallen zum Kochen bringen wird. "Made In Hell" gibt's als Bonus der Digipak-Version und erweist sich als True Metal von sehr ... ähm ... "truer" Art. Feines Ding.
Pommesgabeln in die Höhe. Für Oldschool-Metalheads könnte sich "Cult Of Steel" als das Must Have des Herbstes erweisen. (bc)

- 8,5/10 -