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Interview: ALPHA TIGER

Das ist mal wirklich schlechtes Timing. Dass auch ein Mail-Interview mal etwas länger dauern kann, ist legitim. Unser Plan war es, zum neuen ALPAH TIGER-Album neben Federführer/Gitarrist Peter Langforth auch die anderen Bandmitglieder mit ein paar Fragen zu beleuchten - was auch durchgeführt wurde.
"Pünktlich" zur Veröffentlichung dieses Interviews kam die Schreckensnachricht, dass Sänger Stephan Dietrich aus der Band aussteigen wird …
Grundsätzlich ändert das an den folgenden Zeilen nichts, lässt sie nur manchmal unfreiwillig in einem anderen Licht erscheinen. Hier nun das vollständige Interview mit der gesamten Band mit den letzten Worten von Stephan Dietrich als Sänger von Alpha Tiger. Wir wünschen ihm und der Band auf ihren jeweiligen Wegen alles Gute!

Peter, ich hatte wirklich Probleme, die richtigen Worte für euer neues Album zu finden. Hattet ihr auch Probleme, es zu schreiben?
Nein. Es war zwar eine große Herausforderung, meine Vorstellungen inhaltlich und musikalisch möglichst schlüssig umzusetzen, aber das würde ich nicht als Problem bezeichnen. Das schreiben von Alben haben wir von Anfang an sehr ernst genommen, ein Album sollte nicht nur wie eine Aneinanderreihung von beliebigen Songs wirken, die einfach nur in einem bestimmten Zeitraum entstanden sind. Ein Album sollte zumindest einen roten Faden und eine einheitliche Handschrift besitzen. All das hat "iDentity" in meinen Augen auch. Dieser Gedanke der eigenen Identität hat mich während des gesamten Album-Entstehungsprozesses begleitet und beschäftigt.
Dabei sind sowohl Schlüsselerlebnisse meines Lebens, als auch der Wunsch zur musikalischen Eigenständigkeit, zu gleichermaßen in das Album eingeflossen.
Ich gebe viel von mir Preis auf der Scheibe, vieles ist zwar hinter Metaphern versteckt, so wie der Titeltrack, aber andere Texte kommen direkt von innen heraus. Ich hoffe, dass der Hörer das hört.
Ich will nicht behaupten, dass sich das Album von allein geschrieben hat, denn da haben wir über 1,5 Jahre harte Arbeit reingesteckt. Aber letztendlich kann ich sagen, dass das Konzept mit all den musikalischen Veränderungen und Experimenten aufgegangen ist. Ich bin sehr stolz auf diese Platte!

Dir war aber schon von vorn herein klar, dass die neuen Songs beim Hörer wahrscheinlichen einen Moment länger brauchen, um richtig zu zünden?
Viele Songs haben erst im Studio ihr wahres Gesicht gezeigt, da wir vorher leider kaum Zeit hatten, um die Songs als Band zu proben oder eventuell sogar live zu testen. Lediglich "Lady Liberty" war bereits vorher schon lange Zeit im Set. Es waren auch sehr ambitionierte Sachen dabei, wie die Hammondorgel, die Synthie Parts, oder auch die Kastagnetten aus "Long Way Of Redemption", die alle erst im Studio getestet und für gut befunden wurden.
Irgendwann verliert man auch die Neutralität. Mittlerweile kann ich die Songs besser einschätzen, da wir ja bereits im Juli 2014 die Aufnahmen abgeschlossen hatten.
Bei einigen Songs mag das wohl zutreffen, dass diese ein paar Umdrehungen mehr brauchen, aber das finde ich auch sehr wichtig. Ein Album mit lauter vermeintlichen Ohrwürmern oder potentiellen Hits kann auch schnell ermüden.
Meistens sind es genau die Songs, die am Anfang nicht so richtig zünden wollen, die einem am Ende am liebsten sind. Oftmals macht auch gerade das unperfekte, sperrige, unlogische oder das etwas kauzige einen Song sympathisch.
Viele Songs haben sich auch von allein in eine etwas andere Richtung als vorgesehen entwickelt. Sei es, weil es schlicht nicht umsetzbar war, wie ich es mir vorgestellt habe, oder weil andere Bandmitglieder meine Ideen anders interpretiert haben. Aber das finde ich gar nicht schlimm, denn ein Album soll ja lebendig klingen und nicht wie am Reißbrett entworfen. Das Album bietet wieder eine große Bandbreite von schnell zu langsam, von ruhig zu laut, von sanft zu aggressiv und von experimentell/progressiv zu simpel und straight.

Die Credits der beiden Vorgänger belegen dich als alleinigen Songwriter. War das auf "iDentity" ebenfalls so bzw. wie weit reicht der Input der anderen Tiger?
Ja, das war bei Album #3 ebenfalls so. Wobei man sagen muss, dass der Input der anderen Bandmitglieder bei "Beneath The Surface" und vor allem damals bei "Man Or Machine" größer war.
Aber bei diesem Album hatte ich von vornherein ein starkes Konzept im Kopf gehabt, woraus nach und nach die einzelnen Lieder entstanden sind. Vor allem inhaltlich wollte ich diesmal eine einheitliche Linie fahren.
Das macht Alpha Tiger aber noch lange nicht zur "one-man-show" bzw. zu meinem alleinigen geistigen Eigentum.
Stephan's Stimme bringt ja auch immer das gewisse Etwas mit und verleiht den ganzen Songs das typische Alpha Tiger Gewand. Auch wenn ich die Texte schreibe, ist er immer in der Lage, diese auf hohem Niveau umzusetzen und die Emotionen einzufangen, die ich mit dem Text ausdrücken wollte.
Und mitverantwortlich am Album ist auch immer die Detailverliebtheit, wofür vor allem die anderen verantwortlich sind. Ob das nun ein kreatives Drumfill oder ein abgefahrenes Basslick ist, mir liegt es immer sehr am Herzen, dass die anderen meine Songs auch zu ihren Songs machen.

Bis dato habt ihr durch die Bank gute Kritiken eingeheimst inklusive einiger "Ritterschläge", wie der Auftritt beim Keep It True und der Gig mit Queensryche. Wie geht man mit dieser Art von Druck an neue Songs heran?
Wie du siehst, spielt Druck und Erwartungshaltung für uns keine große Rolle. Es wäre sicherlich klüger gewesen, beim Album #3 auf Nummer sicher zu gehen und ein zweites "Beneath The Surface" hinterherzuschiessen.
Hingegen haben wir uns lieber auf dünnes Eis begeben und einige Experimente gewagt. Ich bin zwar sehr froh, dass diese uns dann letztendlich doch geglückt sind und von den Hörern als gar nicht so krass wie befürchtet bewertet wurden.
Jedes Album ist für uns ein neues weißes Blatt, zuerst gibt's eine Überschrift, die dieses mal "Identität" hieß, danach kommen Stück für Stück neue Ideen, Elemente und Songs hinzu. Das nächste Album werden wir genauso angehen, aber dann natürlich mit einer neuen Überschrift, mal schauen wohin die Reise dann gehen wird.
Wir wissen ja, was wir können, deshalb gehen wir stets selbstbewusst an eine neue Platte heran. Wir müssen niemanden mehr etwas beweisen und verstecken müssen wir uns erst recht nicht mehr. Mein Kopf ist noch voller musikalischer Ideen, wir werden also noch lange keine Ruhe geben!

Die Person auf dem Cover sieht eurem Sänger Stephan speziell auf einem der Pressefotos ähnlich … oder doch umgekehrt? Wer war zuerst da?
Schön, dass dir das aufgefallen ist! Stephan stand zwar nicht unbedingt Modell für das Cover, aber das Album steht ja für unsere eigene Identität, also auch für unsere Persönlichkeit. Deshalb lag es nahe, die Figur an Stephan anzulehnen.
Wer genau hinsieht, dem wird eventuell auch der ein oder andere Fingerabdruck im Artwork auffallen, oder die Handabdrücke im Booklet. Die haben auch ihre Bedeutung.

Textlich geht ihr sehr sozialkritisch vor, was auch die Videos zu "Lady Liberty" und "We Won't Take It Anymore" zeigen. Als politische Band möchtet ihr aber nicht gesehen werden, oder?!
Ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass wir eine politische Band sind, aber wir wollen eine aktuelle und inhaltlich relevante Band sein.
Die Themen, über die ich schreibe, sind längst nicht mehr nur politisch, sondern spiegeln meinen Alltag bzw. die Probleme, mit denen ich, die Band oder letztendlich meine gesamte Generation konfrontiert wird.
Klar, "We Won't Take It Anymore" ist ein ganz klares Antikriegs-Statement, aber der Song ist eher als ausgestreckter Mittelfinger zu verstehen, als eine korrekte Abhandlung über die Ukraine Krise. Von mir aus kann jeder Denken was er möchte, solange er überhaupt selbstständig denkt und nicht nur hinnimmt, was ihm vor die Nase geworfen wird. Darum geht's auch im Song "Shut Up & Think".
Aber das trifft nur auf die eine Hälfte der Songs zu, die andere Hälfte, bestehend aus Songs wie "Long Way Of Redemption" und "Closer Than Yesterday" sind viel persönlicher und verstecken sich, wie bereits erwähnt, nicht hinter Bildern und Metaphern.

Ganz simpel gefragt: drei Alben - drei Labels - was ist passiert?
Über den Wechsel von Sonic Attack zu Century Media hab ich ja beim letzten Album schon einiges erzählt. Das war lediglich ein logischer Schritt. Der Wechsel von Century Media zu SPV/Steamhammer war allerdings weniger eingeplant.
Die Gründe dafür sind nicht ganz leicht zu nennen. Obwohl die Zusammenarbeit bei "Beneath The Surface" sehr gut war und das Album sich auch mehr als ordentlich verkauft hatte, waren beide Parteien der Meinung, dass es besser wäre, die Zusammenarbeit für die neue Platte zu beenden. Die Vorstellungen, in welche Richtung sich die Band entwickeln sollte, waren einfach zu verschieden und wir lassen uns nun mal nicht gern vorschreiben, was wir tun oder lassen sollen. Aber man sollte das auch nicht überbewerten. Heutzutage ist alles viel schnelllebiger geworden. Früher war es sicherer für die Labels, die Bands gleich für mehrere Alben an sich zu binden. Heute ist es ökonomisch günstiger, kurzfristig und flexibler zu denken und zu planen, um auch dynamisch auf den Markt reagieren zu können.
Lange Rede, kurzer Sinn, trotz allen Ärgers sind wir sehr froh, letztendlich bei SPV gelandet zu sein. Es fühlt sich einfach viel familiärer an, außerdem haben wir auch das Gefühl, besser verstanden und unterstützt zu werden. Wir hoffen, dass nun ein wenig Kontinuität in unseren Bandalltag kommen wird und die Zusammenarbeit auch über "iDentity" hinaus halten wird.

Jetzt, da ihr bei Steamhammer seid, würde einer Tour mit Riot V dann doch nichts mehr im Wege stehen. Was kannst du uns über zukünftige Live-Aktivitäten bereits verraten?
Das ist richtig, darüber haben wir tatsächlich auch schon nachgedacht. Aber ob die Herren von Riot V für eine komplette Europatour zur Verfügung stehen, steht noch in den Sternen. Im Moment sieht es eher so aus, als würde die Band vielmehr ausgewählte Festivals, statt umfangreiche Touren spielen. Auf jeden Fall haben wir ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Wir haben uns auf den Metaldays Slovenia letztes Jahr kennen gelernt und gemeinsam heftig gefeiert. Außerdem durften wir uns nun auch offiziell vor dieser Band verneigen in Form unseres Beitrages zum neuen "A Tribute To Riot"-Sampler, wo wir mit dem Song "Flight Of The Warrior" vertreten sind.
Im Moment sind wir erst mal durch mit den Record Release Shows, die wir zusammen mit unseren Freunden von Stallion und Evil Invaders bestritten haben. Die Shows waren durch die Bank weg großartig und die Clubs waren stets mehr als gut gefüllt. Ich denke, dass es von dieser erfolgreichen Tour-Reihe im Laufe des Jahres noch einen weiteren Teil geben wird.
Außerdem flattern fast täglich neue Tourangebote ins Haus, die wir ganz genau betrachten werden. Früher oder später im Laufe des Jahres werden wir also definitiv noch auf eine oder mehrere große Touren gehen, was wir natürlich frühzeitig auf unseren Plattformen bekanntgeben werden.

Gitarrist Alexander Backasch:
Du hattest die Ehre, auf der letzten Hammercult-Tour als zweiter Gitarrist zu fungieren. Welche Erfahrungen konntest Du von dort mitbringen, die Dir persönlich bei Alpha Tiger weiterhelfen, bzw. evtl. auch dem neuen Album geholfen haben?
Es war für mich sehr erfrischend, in einer anderen Band als Alpha Tiger zu spielen, da deren Stil auch schon eher in die deutlich schnellere, extremere Richtung geht. Es war aber auch zumindest am Anfang sehr fordernd - ich hatte damals an vier Abenden 13 Songs gelernt und musste gleich zur ersten Show den hohen Ansprüchen gerecht werden. Etwas Wichtiges, was ich gelernt habe, ist, dass ich gemerkt habe, wie wichtig es ist, einen längeren Zeitraum zu touren und eine gewisse Routine zu bekommen. Man muss noch nicht einmal die eigenen Songs jeden Tag zu Hause üben. Es ist wichtiger, dass man sie zusammen live spielt. Aber am wichtigsten ist ein weniger musikalisches Problem: wenn man so lange unterwegs ist, gibt es immer Reibung. Es ist verdammt wichtig, nichts hochkochen zu lassen und über Probleme zu sprechen.
Die gute alte Zeit der Gitarrenduos King/Hannemann, Tipton/Downing ... wie würdest Du das Duo Bakasch/Langforth beschreiben?
Puh, eine meines Erachtens schwer zu beantwortende Frage, da ich mir noch nie so wirklich Gedanken über die Gegenüberstellung Peter - Alex gemacht haben: Peter und ich haben durchaus Unterschiede in der generellen Spielweise - Peter ist eher der "Freestyler" und ich spiele sehr direkt. Dazu kommen noch unterschiedliche Spieltechniken und natürlich der musikalische Background, der bei uns beiden sehr verschieden ist. Das führt dazu, dass wir uns sehr gut ergänzen und auch gegenseitig weitertreiben. Am Ende kommt mit viel Schweiß, Blut und Spucke Alpha Tiger heraus.

Bassist Dirk Frei:
Bassisten sagt man nach, sie würden sich auf ihrem Instrument immer sehr schnell weiter entwickeln und die Bassarbeit auf "iDentity" ist hörbar spannender geworden. Ist das neue Material eine willkommene Herausforderung gewesen oder konntest du ruhigen Gewissens an die Aufnahmen gehen?
Also prinzipiell setze ich mir immer neue Herausforderungen und arbeite im Vorfeld zu jedem Album sehr detailliert an den Bässen. Ich suche mir immer wieder neue Dinge, die ich verbessern könnte und übe sehr gezielt, daher kann man dann auch ruhiger in die Aufnahmen gehen. Ich bereite mich gern intensiv auf Aufnahmen vor. Da wir aber noch viele Details im Studio geändert haben, gab es immer wieder neue Überraschungen und man konnte nicht wirklich relaxed an die Sache rangehen, sondern musste sehr konzentriert arbeiten.
Worauf legst du bei Deinem Bassspiel für Alpha Tiger besonders Wert? Z.B. Zusammenspiel mit den Drums, Akzente zwischendurch usw.
Wie bereits gesagt, suche ich mir immer wieder neue Herausforderungen und versuche neue Elemente auch aus anderen Musikstilen hinzuzufügen und mich persönlich in meinem Spiel weiterzuentwickeln. Besonderen Wert lege ich natürlich auf das Zusammenspiel mit den Drums und vor allem aber auch darauf, den Gesang mit dem Bass gut zu unterstützen. Ich bringe gerne kleine Licks und Variationen ein, damit es nie langweilig wird und der Bass immer interessant klingt. Die Kunst dabei ist allerdings nicht zu übertreiben und den Song gut zu unterstützen. Viele unserer Songs bieten aber auch viel Platz für ausgefallene Bassläufe

Schlagzeuger David Schleif:
Dein Drumming erscheint gleichermaßen fordernd, als auch an gewissen Stellen sogar (positiv!) spartanisch. Ich denke da an den Refrain des Titelsongs. Wie arbeitest Du Deine Parts generell aus und welche Vorbilder "helfen" Dir hier und da?
Also am Anfang steht meist ein Grundbeat, den ich dann je nach Stimmung, Geschwindigkeit und Verlauf des Liedes anzupassen versuche. Schnelligkeit war noch nie wichtig für mich, eher technische Sicherheit, so kann man z.B. mit einem einfachen Beat manchmal mehr erreichen, anstatt alles zu zu knüppeln. Mein wahrscheinlich größtes Vorbild wäre Gavin Harrison (Porcupine Tree) und Martin Axenrot (Opeth).
Schlagzeug und Bass sollen ja im Idealfall das Fundament der Band bilden. Wie läuft das bei Dir und Dirk?
Das sehe ich genauso, es heißt ja nicht umsonst Rhythmusgruppe. Bevor es ins Studio geht, setzen wir beide uns eigentlich immer nochmal zusammen und gehen die Lieder gemeinsam mehrmals durch. Auch so finde ich es sehr wichtig, dass Bass und Schlagzeug eine Art homogenes Gebilde sind. Da ich selber auch noch hobbymäßig Bass spiele, höre ich da sowieso auch immer genauer hin, egal was ich mir gerade anhöre.

Sänger Stephan Dietrich:
Du wirst - zu Recht - als einer der besten einheimischen Nachwuchs-Metalsänger gehandelt (wobei "Nachwuchs" mit dem dritten Album eigentlich schon nicht mehr passt). Vergleiche mit Geoff Tate und Michael Kiske kommen ja nicht von ungefähr. Gibt es Momente, in denen Du selbst von Dir erstaunt bist, zu was Du in der Lage bist?
Eigentlich nicht, wenn ich mal ganz ehrlich bin, denn an jeden Song versuche ich mit so viel Emotion wie nur möglich ranzugehen. Singen ist der stärkste Ausdruck eines Lebensgefühls, das es meiner Meinung nach gibt. Natürlich bin ich immer erstaunt über die Fortschritte, die ich über die Jahre im Metalgesang gemacht habe, denn es ist einer der anspruchsvollsten Gesangsstile im Bereich moderner Musik, der mit viel Arbeit und jahrelangem Ehrgeiz verbunden ist.
Wie gehst Du an die Vocals heran? Müssen Melodien manchmal so sein oder wird auch mal etwas aufgrund von "unmöglich" gekippt?
Das kommt immer ganz auf die Komposition des Songs an. Bei guten Riffs finde ich dann meist auch gute Gesangsideen. Bei sehr komplexen Melodien ist das manchmal nicht ganz einfach. Schließlich müssen die Vocals immer zum Song passen. In solchen Situation muss dann ein Kompromiss gefunden werden mit dem alle zufrieden sind, auch wenn das manchmal etwas dauern kann.


Das Interview führte Siegfried Wehkamp (per Mail).
Februar 2015