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Festival: ROCK AM RING - 05.-08.06.2014

Rock am Ring - das bedeutet mit fast 30 Jahren nicht nur das älteste, sondern auch das größte Rockfestival Deutschlands und zudem auch eins der bekanntesten in der Welt.
Ähnlich wie Wacken ist auch Rock am Ring schon längst eine Marke geworden und steht u.a. für die perfekte Organisation einer höchst anspruchsvollen logistischen Aufgabe, um den seit 2006 regelmäßig über 80.000 Besuchern ein rundum perfektes Wochenende zu bieten.

2014 ist nun nicht nur die Rock am Ring-Premiere für mega-metal.de, sondern zugleich auch schon wieder das letzte Mal, dass wir an den Nürburgring fahren, denn wie kurz vor dem Festival bekannt wurde, hat der neue Eigentümer der weltberühmten, aber finanziell angeschlagenen Rennstrecke den Pachtvertrag mit dem Veranstalter gekündigt - doch dazu später mehr.

Donnerstag, 05. Juni

Mitten in der Nacht loszufahren hat den Vorteil, dass die Strassen angenehm frei sind. Bei unserer Ankunft um 6 Uhr morgens stellt sich allerdings heraus, dass die Kombination aus Temperaturen von extrem frischen 5°C und kurzer Hose nicht wirklich optimal ist - wie gut, dass man nichts Anderes mit hat. Doch mit jeder weiteren Stunde steigen auch allmählich die Temperaturen und ein Grill wärmt immerhin auch ein bisschen.

Ruhe vor dem Sturm ...

Leider erweist sich der Check-in am Nachmittag als reichlich unkoordiniert, denn die Ordner schicken uns von A nach B und von dort wieder zurück und niemand weiß so wirklich, wo wir genau hin müssen. Irgendwann hat es dann aber noch geklappt, doch mittlerweile ist so viel Zeit verstrichen, dass wir von FALLING IN REVERSE, einer Post-Hardcore-Band aus Nevada um ex-Escape The Fate-Sänger Ronnie Radke, nur noch die letzten zwei Songs mitbekommen. Das ist zwar schade, aber sicherlich auch zu verschmerzen. Direkt im Anschluss steht auf der Centerstage (der einzigen Bühne, die heute bespielt wird), ein amtliches Punkrock-Doppelpaket bestehend aus PENNYWISE und THE OFFSPRING auf dem Programm. Vor allem letztere, die heute ein spezielles Set spielen und ihr komplettes "Smash"-Album von 1994 zum Besten geben, sorgen bei den jetzt schon mehreren zehntausend Besuchern für eine fantastische Stimmung, die natürlich von einem Hit wie "Self Esteem" gekrönt wird.
Im völligen musikalischen Gegensatz dazu steht der heutige Headliner: IRON MAIDEN - die wieder ihr "Maiden England"-Set spielen und das reinste Hitfeuerwerk zünden. "2 Minutes To Midnight", "The Trooper", "The Number Of The Beast", "Fear Of The Dark", und viele viele mehr. Dazu eine grandiose und ständig wechselnde Bühnendeko und ganz nebenbei hat Maiden-Drummer Nicko McBrain auch noch am heutigen Tage Geburtstag - und ganz Rock am Ring singt "Happy Birthday". Zwei absolut beeindruckende Stunden einer der größten und besten Metalbands der Welt.

Iron Maiden

Es wurde viel gerätselt, wer denn wohl der "Special Guest" sein könnte, der um Mitternacht die Bühne betreten wird. Da sind im Vorfeld Namen gefallen, von David Hasselhoff (!) bis hin zu den Beatsteaks. Wir treffen die Entscheidung, uns diese Überraschung inklusive einer ganzen Stunde Warten zu ersparen und erfahren am nächsten Tag, dass es sich bei dem "Special Guest" um den "Panda-Rapper" CRO gehandelt hat, der wohl mächtig für Stimmung gesorgt haben soll.

Freitag, 06. Juni

Heute geht's endlich richtig los. Fast 13 Stunden durchgehend Live-Musik auf den drei Open Air-Bühnen. Die Sonne macht bereits am Vormittag deutlich, was wir in den kommenden drei Tagen an Hitze zu erwarten haben, und man muss sich aufgrund des extrem großen Geländes bereits frühzeitig genau überlegen, wen man wo sehen möchte.
Wir starten ganz entspannt vor der Clubstage mit der ersten Band des Tages. BATTLECROSS aus Michigan spielen eine energiegeladene Mischung aus Death und Thrash Metal und werden musikalisch nicht selten mit Death Angel verglichen - durchaus mit Recht und einige hundert Fans feiern die Band entsprechend ab.

Battlecross

Nachdem wir das Gelände und die nähere Umgebung etwas erkundet haben, schauen wir mal beim Beck's Truck vorbei, der außerhalb des eigentlichen Festivals steht und eine eigene kleine Bühne hat, auf der täglich ein paar Bands spielen. HEISSKALT gelten wohl als das nächste große Ding in Deutschland. Das Debütalbum der Truppe enterte erst im April die deutschen Charts auf Platz 29 und ein Musikpreis im letzten Jahr wurde vom "Verband der Deutschen Konzertdirektionen" u.a. mit der "beeindruckenden Dynamik" begründet. Anders formuliert: Der Vierer sorgt mit seinem explosiven Mix aus Rock, Punk und Hardcore für den reinsten Abriss! Die schätzungsweise 200 Leute vor der kleinen Bühne feiern, als gäbe es kein Morgen und Crowdsurfer und Stagediver segeln am laufenden Band über das Publikum - selbst ein Rollstuhlfahrer wird auf den Händen der Feiernden sicher zur Bühne geleitet. Ein großartiger Moment und eine Band, die man wohl als eine der großen Überraschungen dieses Wochenendes bezeichnen darf.

Zurück auf dem Gelände, kurz bei REA GARVEY reingeschaut, eben noch ein Kaltgetränk mitgenommen und dann in Richtung Clubstage, wo sich die sogenannte "junge Buntwäsche-Faktion" bei MISS MAY I vermutlich schon ordentlich eingeheizt hat, denn beim Gig der ARCHITECTS ist Mitmachen angesagt und nicht Herumstehen. Circlepits am laufenden Band, ein Sam Carter, der wie immer über die Bühne fegt und dazu ein massiver Metal-/Hard-/Mathcore-Sound, der der perfekte Anheizer für SUICIDE SILENCE ist. Doch zuvor werde ich von einem Fan gefragt, ob ich weiß, wer denn nun eigentlich bei Suicide Silence singt? Eine berechtigte Frage, nach dem tragischen Tod von Fronter Mitch Lucker (R.I.P.) Ende 2012. Der Neue am Mikro der Deathcore-Helden ist Eddie Hermida, der zuvor bei All Shall Perish am Mikro stand. Meine Erwartungen an diesen Gig waren nun recht hoch und leider wurden sie nicht wirklich erfüllt. Einen Mitch Lucker kann eben niemand ersetzen. Eddie macht seine Sache zwar gut und die tiefen Growls sitzen auch perfekt, aber in Sachen Charisma, Bühnenpräsenz, diesem für Mitch so typischen "Psycho-Blick" und vor allem bei den hohen Screams (die heute allesamt in die Hose gehen), muss sich auch ein Eddie Hermida geschlagen geben. Alleine ein Szene-Hit wie "Wake Up" ist stimmlich mitunter leider kaum zu ertragen …

… der Gig, den im Anschluss MANDO DIAO auf der Centerstage abliefern, übrigens auch nicht. Die Zeiten, als die Schweden noch Rock-Klassiker wie "Down In The Past" geschrieben haben, sind längst vorbei. Man setzt lieber auf Chart- und Tanz-taugliches wie "Dance With Somebody" oder den extrem an die 80er Jahre erinnernden neuen Hit "Black Saturday" und liefert irgendwie eine für mich ziemlich befremdliche Bühnenshow ab. Rein objektiv betrachtet, schien das Publikum aber auch schon mal mehr Spaß gehabt zu haben …

Wie bei Festivals üblich, muss man sich oftmals zwischen zwei zeitgleich spielenden Bands entscheiden. Ich wette, dass KINGS OF LEON ihrer heutigen Headlinerrolle absolut gerecht werden, entscheide mich aber für insgesamt drei andere Bands, die alle mehr oder wenige zeitgleich spielen. Die britischen Rocker EDITORS machen immer Laune und haben mit ihren Post-Punk und New Wave-Einflüssen ein vielfältiges Publikum und starke abwechslungsreiche Songs.
Meine Konzentration gilt jedoch eher der Uhrzeit, um bloß nicht zu spät zur Clubstage zu kommen. Mein heutiges persönliches Highlight sind nämlich GHOST, die - wie erwartet - auch eine absolut großartige, meist in Nebel gehüllte Okkult-Show abliefern. Zwischen Heavy Metal, Rock und auch ein bisschen Doom liefern Zeremonienmeister Papa Emeritus II. und seine fünf "nameless Ghouls" eine überragende Vorstellung ab, die jeden Kritiker straft, der die Qualität dieser Band nicht erkennt. Der enorme Zuspruch im nicht gerade kleinen Publikum spricht Bände. Ganz großes Kino!

Ghost

Zu später Stunde und rapide sinkenden Temperaturen reicht es gerade noch, um noch ein Stück von QUEENS OF THE STONE AGE, der Band um Josh Homme (ex-Kyuss) anzuschauen - leider bleiben MASTODON und ANTHRAX für mich heute auf der Strecke - 2 Uhr nachts ist auf Festivals nun wirklich nicht so meine Zeit.

Samstag, 07. Juni

Am heutigen dritten Tag knallt die Sonne noch umbarmherzlicher, als noch am Tag zuvor. Da fällt die Entscheidung nicht allzu schwer, sich erst um 16 Uhr Richtung Gelände zu schleppen und sich auch gleich auf die angenehme Presse- und VIP-Tribüne im zweiten Stock zu verziehen, auf der zumindest ein bisschen Schatten zu finden ist und vor allem etwas Wind weht. Dass das Publikum von dieser Tribüne (auf dem Dach eines Gebäudes) nicht viel hält, ist an den regelmäßigen "Scheiss Tribüne!"-Sprechchören mehr als deutlich zu vernehmen.
Die Alternative Rocker THE PRETTY RECKLESS leben im Grunde nur von ihrer Sängerin Taylor Momsen, die eigentlich Model und Schauspielerin ist und auch nicht gerade mit Freizügigkeit geizt. Zumindest hat sie eine ordentliche Rockröhre, aber rein auf das Musikalische reduziert, ist das Gebotene dann doch nur "ganz nett".
Dass mich die KAISER CHIEFS im Anschluss so positiv überraschen würden, hätte ich nun nicht gedacht. Ich kenne wider Erwarten mehrere Songs, die Spielfreude der Band ist förmlich ansteckend und Sänger Ricky Wilson ist ein höchst sympathischer Zeitgenosse und verausgabt sich völlig, beim ständigen von rechts nach links Laufen auf der Bühne (die immerhin eine Gesamtbreite von 60 Metern hat) - ich schwitze schon, beim bloßen Herumstehen. Respekt.

Noch kurz den Anfang von FALL OUT BOY angeschaut, aber ich mache mich dann mal lieber rechtzeitig auf den weiten und beschwerlichen Weg zur Alternastage, auf der HEAVEN SHALL BURN ebenfalls ihre Rock am Ring-Premiere feiern. Ganz ehrlich: Das deutsche Aushängeschild in Sachen modernem Metal, gehört eigentlich auf die Hauptbühne - das Gedränge, bereits hundert Meter vor der Bühne ist schon nicht mehr normal. In knapp einer Stunde knüppeln die Thüringer mit Krachern wie "Combat" oder "Voice Of The Voiceless" alles nieder und das Circlepit-wütige Publikum dankt es der Band dementsprechend. Ein ziemlich mächtiger Auftritt.

Heaven Shall Burn

Ich bin nun wahrlich kein Freund von HipHop, muss aber neidlos anerkennen, dass DIE FANTASTISCHEN VIER im Rahmen ihres 25-jährigen Jubiläums eine entsprechend dicke Geburtstagssause auffahren. Show top, Stimmung top (!), aber musikalisch ist es eben nicht mein Fall. Aber als "scheuklappenfreier Freund von harter Gitarrenmusik" kann und darf man sich auch ruhig mal "sowas" anschauen.

Eigentlich standen nun SLAYER auf meinem Plan, doch leider wurde einige Tage zuvor der Slot mit ROB ZOMBIE getauscht, so dass SLAYER nun zeitgleich mit LINKIN PARK spielen. Und nachdem, was man mir über den SLAYER-Gig eine Woche zuvor auf dem niederländischen Fortarock-Festival Negatives berichtet hat, verzichte ich heute darauf.
Und das war im Nachhinein ein sehr weise Entscheidung, denn LINKIN PARK toppen annähernd alles, was ich in den letzten 20 Jahren live erleben durfte! Die Bezeichnung "gigantisch" beschreibt es nicht mal annähernd. Show, Licht, Publikum, Songauswahl - alles überragend. Dazu hat man sich nach den letzten Ausflügen in etwas poppigere Gefilde wieder auf seinen (Rock-)Wurzeln zurückbesonnen und spielt gar mehrere Songs des 24-Millionen-fach verkauften Debüts "Hybrid Theory" (aus dem Jahre 2000), das zweifelsfrei das größte und wegweisendste Nu Metal-Album aller Zeiten ist und auch bei mir seiner Zeit rauf und runter lief. Und so sorgen Titel wie "One Step Closer", "Crawling" und vor allem "In The End" für regelrechte Gänsehautschauer. Doch auch neuere Titel wie "New Divide" oder "Bleed It Out" fügen sich zusammen mit dem einen oder anderen "Electro-Ausflug" perfekt in das Gesamtbild. Ein Auftritt für die Ewigkeit und sicherlich für meine "all time Top 5"-Konzerte. Ich kann mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, dass Metallica das morgen werden toppen können …

Linkin Park

Sonntag, 08. Juni

Massive Hitze - der letzte Tag. Heute entscheiden wir uns, alle Centerstage-Bands anzuschauen. Die Alterna- und Clubstage haben mit MAXIMO PARK, CRAZYTOWN, BOYSETSFIRE uvm., zwar auch wieder ein gewohnt hochkarätiges Programm zu bieten, doch der Wunsch nach Bewegung und Laufen hält sich am vierten Festivaltag arg in Grenzen.

Los geht's mit BLACK STONE CHERRY - die Southern Rocker aus Kentucky machen ihre Sache als heutiger Opener auf der Hauptbühne zwar ganz ordentlich, rauschen musikalisch allerdings auch wie ein D-Zug an mir vorbei.
TRIVIUM starten mal nicht mit "In Waves", sondern beenden ihre dreiviertel Stunde mit genau diesem Titel. Davor können die Florida-Boys ohnehin nicht viel verkehrt machen, denn der Anteil an Metallica-Fans im Publikum steigt kontinuierlich und musikalisch sind ja sowieso - je nach Titel und Album - gewisse Parallelen vorhanden.
Was wäre ein Rockfestival ohne Mittelalter Rock? Genau, es würde etwas fehlen und so darf man sich heute auf IN EXTREMO freuen, die amtlich mit "Mein rasend Herz" starten und in Sachen Pyro und Feuer wie gewohnt ein bisschen einen auf Rammstein machen. Es ist wirklich erstaunlich zu sehen, egal wo eine Band wie In Extremo (alternativ auch Subway To Sally) auftritt - ob Rock-, Metal- oder Gothic-Festival - überall wird diese Musik bedingungslos abgefeiert. Genreübergreifende Erfolge sind zwar leider eher selten, aber zumindest gibt es sie. Danke dafür.
Dass ALTER BRIDGE zu den ganz Großen gehören, weiß man, wenn man sich nur mal die Musiker anschaut: Die Instrumentalisten von CREED plus Myles Kennedy (Slash) am Mikro = ganz großer US-Stadionrock. Und natürlich werden sie ihrer heutigen Rolle als zweiter Co-Headliner völlig gerecht, auch wenn der letzte Funke zu mir dann doch irgendwie nicht überspringen will - das könnte aber auch an meiner stetig abbauenden physischen Verfassung liegen.

Es ist nach wie vor erstaunlich, wie "groß" AVENGED SEVENFOLD auch in Deutschland sind - und das habe ich bereits 2008 auf dem Wacken Open Air festgestellt. In den USA längst die absoluten Superstars, hat es bei uns dann doch etwas länger gedauert. Dabei bedient sich die Band geschickt aus klassischem Heavy Metal, Hard Rock und auch Metalcore (vor allem früher) und kocht daraus ihr ganz eigenes Süppchen und kann von sich behaupten, dass es wohl keine Band gibt, die wie Avenged Sevenfold - oder wie die Fans sie nennen: A7X - klingt. Single-Hits wie "Hail To The King" oder dem alles überragenden "Nightmare" (Gänsehaut: das ganze Publikum singt im Refrain lauthals "it's your fuckin' nightmare" mit) setzen heute zweifelsfrei ein Ausrufezeichen.

Es ist also alles perfekt für METALLICA angerichtet. Und die lassen sich natürlich nicht lumpen und überzeihen die Umbaupause natürlich gefühlt endlos. Da werden sogar die riesigen Rock am Ring-Stoffbanner rechts und links der Bühne abgehängt und dahinter kommen weitere Videowände zum Vorschein. Die Bühne selber wurde bereits über Nacht um ein großes U-förmiges Laufpodest ins Publikum erweitert und plötzlich meldet sich James Hetfield per Videoleinwand mit einer Bitte: Diese Metallica-Tour heißt ja bekanntlich "By Request" - das Publikum entscheidet also im Vorfeld per Voting, welche 17 Songs es hören möchte, die dann zusammen mit einem ganz neuen Song auch gespielt werden. 16 der gevoteten Songs stehen bereits fest und nun kann das Publikum spontan und unmittelbar vor dem Auftritt aus den Platzierungen 17 bis 19 den letzten Wunschtitel per SMS wählen - willkommen im Kommerz, aber genial ist es irgendwie schon.
Mit einer unbeschreiblichen Show aus Licht, Sound und Lasern zeigen die Herren Hetfield, Ulrich, Hammett und Trujillo eindrucksvoll, wer die größte (Metal-)Band der Welt ist und warum. Ich sehe Metallica heute nun wahrlich nicht zum ersten Mal, aber dieser Auftritt toppt alle bisherigen. Es mag vielleicht auch den Songs liegen. Wenn die Fans bestimmen können, was gespielt wird, darf man sich natürlich auf unzählige Hits und Klassiker freuen und was mich persönlich besonders freut: Ich komme endlich mal in den Live-Genuß von "St. Anger" und "Whiskey In The Jar". Höchst interessant ist im übrigen auch der neue Titel "Lords Of Summer", der die Spannung auf das nächste Metallica-Album fast bis ins Unerträgliche hochschraubt. Eine rasante Thrash-Abfahrt mit vielen genialen Soli - man darf mehr als gespannt sein, wenn Lars Ulrich in einem Interview verraten hat, dass dieser Titel das momentane Schaffen der Band sehr gut wiedergibt.
Metallica live bei Rock am Ring 2014 - ein kaum in Worte zu fassendes Erlebnis!

Metallica

Abschließend - und ohne weitere Kommentare - die Setlist dieses denkwürdigen Auftritts:

Battery // Master Of Puppets // Welcome Home (Sanitarium) // Ride The Lightning // The Unforgiven // Creeping Death // Lords Of Summer // Sad But True // Fade To Black // Fuel // One // For Whom The Bell Tolls // Whiskey In The Jar // Nothing Else Matters // Enter Sandman // St. Anger // … And Justice For All // Seek And Destroy


DANKE Rock am Ring 2014 für ein Festivalerlebnis, das noch lange Im Gedächtnis bleiben wird.
Man darf gespannt in die Zukunft blicken, wie es weitergeht. Rock am Ring wird - wie eingangs bereits erwähnt - den Nürburgring verlassen müssen, aber: es geht weiter! An einem neuen Standort, mit der gleichen bewährten Crew und den fast 30 Jahren Erfahrung. Auf der Pressekonferenz am Samstag Abend wurde zumindest ein "spektakuläres Programm" für 2015 versprochen - dem 30. Geburtstag des Festivals. Wir sind gespannt!

Text & Fotos: Marco Zimmer