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Konzert: MONSTER MAGNET - 14.03.2016 - Berlin

Location: Huxleys Neue Welt
Support: Scorpion Child


Heute gibt es für mich zum ersten Mal Mnster Magnet live zu sehen. Nachdem der Versuch schon mehrmals misslungen ist, hat es heute mal geklappt. 1989 gegründet und mit einer langen Liste an Veröffentlichungen, ist Monster Magnet wohl die Stoner/Hard Rock Band, die abseits von den Radio Bands die größten Hallen befüllt.

Als Support starten aber erst mal die psychedelischen Blues Rocker SCORPION CHILD aus Austin, Texas. Das Quintett legt pünktlich um 20 Uhr los und hat schon eine volle Halle vor sich. Vor zhen Jahren haben sie sich gegründet und sind heute Abend keineswegs nur die Vorband. Viele scheinen sie schon zu kennen und ordentlich abzufeiern. Teilweise wird sogar mitgesungen. Mir waren sie bis vor kurzem noch unbekannt. Auf jeden Fall gibt es hier richtig dicke Riffs und einen sehr einnehmenden Frontsänger Aryn Jonathan Black, der eine super Stimme hat. So erinnert die Band teilweise ziemlich an Led Zeppelin, bloß dass sie noch ein Keyboard im Inventar haben, das man aber nicht wirklich allzu oft mitbekommt. Mit 40 Minuten legen die Jungs auch ein recht langes Set an den Tag.

Scorpion Child

Danach geht es dann direkt mit MONSTER MAGNET los, die jubelnd von den Fans empfangen werden. Gestartet wird mit dem Klassiker "Crop Circle", direkt gefolgt von "Powertrip" - so wird der Saal schon gleich zu Beginn gut aufgeheizt. Die Songs klingen auch fast genauso wie von der Platte, was mich seltsamerweise leicht enttäuscht. Ich hätte es mir live ein wenig "rockiger" vorgestellt. Bei so ziemlich jedem Song können die meisten mitsingen. Gerade die Hits wie "Superjudge" und "Dopes To Infinity" werden ordentlich gefeiert. Frontmann Dave Wyndorf (mittlerweile mit ein paar Kilo mehr) zeigt sich mit seiner Gitarre, die allerdings recht selten benutzt wird, noch sehr aktiv auf der Bühne. Dann wird er auch noch die meiste Zeit von roten Scheinwerfern angestrahlt, so dass er wie der Teufel persönlich wirkt. Außer Phil Caivano an der Gitarre wirkt der Rest der Band eher recht lustlos. Vor der Zugabe wird noch der wohl bekannteste Song "Space Lord" zum Besten gegeben. Nach ein paar Minuten Applaus kommen sie dann noch mit drei Songs auf die Bühne zurück, von denen der erste - welcher könnte auch besser passen?! - , "I Want More" ist.
Ein super Start in die Woche ist mit diesem Konzert gesichert. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es auf einen Montag so voll wird. Hut ab!

Monster Magnet

Setlist - Monster Magnet
Crop Circle
Powertrip
Melt
Superjudge
Twin Earth
Look To Your Orb For The Warning
Dinosaur Vacuum
Cage Around The Sun
Tractor
Dopes To Infinity
Space Lord

I Want More
Face Down
Negasonic Teenage Warhead


Text & Fotos: Jörg Kandziora
kandziora-photo.de