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A GHOST OF FLARE - Kodou (EP)

VÖ: 24. Mai 2013
Redfield Digital

Wenn aus dem Land der aufgehenden Sonne Musik durch die Boxen schallt ... ja, dann erwacht in mir der alte Japano-Fetischist. Umso mehr freut sich dieser dann, wenn auf der neuen EP von A Ghost Of Flare, aus dem schönen Tokio, dann auch feinste Metalcore-Klänge ertönen. "Kodou" heißt das gute Stück, und meine intensiven wochenlangen Recherchen haben ergeben, dass das ungefähr so viel heißt wie "Herzschlag" - und der geht bei der Platte auf jeden Fall in die Höhe! Mit originellen dreckigen Vocals schaukelt sich der Sänger mit Screams und Shouts durch die Songs und wird dabei von klassisch-bewährten schnellen Riffs getragen. Die obligatorischen Breakdowns sind kraftvoll und eingängig und haben tief durch's Mark drückende Gitarrenanschläge, die einem den Mosher aus den Beinen kratzen. Nebst Gitarrengeprügel gibt es auch mal gut abgestimmte Soli und ab und an auch Synthie-Einsätze, die von der Band wohl zur Kompensation der Aggressivität genutzt werden und eher entspannende "liebliche" Melodien erklingen lassen. Dies und auch die instrumentalen Parts wirken sehr gut im Kontrast, haben aber dadurch, dass auf einer EP nunmal nicht so viele Songs sind, schon einen großen Anteil, wenn von insgesamt sieben Songs einer rein instrumental ist und auch zwischendurch immer wieder mal instrumentale Parts eingesetzt werden. Dennoch verlieren A Ghost Of Flare nicht ihre eigentliche Marschrichtung aus den Augen und die Japaner finden irgendwo zwischen Metalcore und Hardcore ihren sehr eigenen Stil, der sowohl originell, als auch spannend ist. Ich hoffe bald gibt es mehr von der Band zu hören, bis dahin: Ja Mata - bis bald! (zeo)

8,5/10