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A LOVE ENDS SUICIDE - In The Disaster

VÖ: 08. September 2006
Metal Blade

NWOAHM - die 18.536te. Gleich der Opener "Cold Summer" offenbart, was hier verkehrt läuft. Ein beeindruckender Schreihals, treibendes Drumming und die Gitarren fiedeln um die Wette. Doch bei allem fehlt der letzte Kick, um zumindest mich zum Ausrasten zu animieren. Während der insgesamt elf Songs - bei einer Spielzeit von 39 Minuten - verlaufen sich dann noch ein paar Hardcore-Shouts bzw. ein wenig Clean-Gesang. Auch das war alles schon einmal besser da. Ohne Frage - die Musiker verstehen ihr Handwerk verdammt gut, und speziell die Gitarristen überraschen nach der Hälfte der Spielzeit auf einmal mit zwingenderen Ideen. Das reicht aber noch nicht, um gegen Größen wie z.B. As I Lay Dying anzustinken. Zumindest hat deren Tim Lambesis diese Scheibchen druckvoll produziert.
Huldiger der angesprochenen Bewegung sollten hier vielleicht mal anchecken. Auch ich gebe gerne neuen Bands eine Chance, doch "In The Disaster" ist leider noch zu gesichtslos. Da bleibe ich lieber bei der neuen Unearth. (sw)

6,5/10