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A PALE HORSE NAMED DEATH - When The World...

...Becomes Undone

VÖ: 18. Januar 2019
Long Branch Records

A Pale Horse Named Death begann als Nebenprojekt von Sal Abruscato, Drummer bei Life Of Agony bis 2017, der sich hier als Gitarrist und Sänger austobt. Verarbeitet wurden/werden Songideen, die so eher nicht zur Hauptband passten. "When The World Becomes Undone" ist das dritte Album der Band. "As It Begins", der Opener des Albums, ist ein Intro. Ich hasse Intros, sphärische Klänge versauen den Einstieg in das Album. Das hat mich überhaupt nicht abgeholt, sondern eher abgeschreckt. So dauert es bis zum Mittelteil von "When The World Becomes Undone", bis die Musik für meinen Geschmack in den Quark kommt. Dann aber richtig. Die Verquickung von eher im Grunge angelegtem Gesang und harten Riffs aus dem Doom funktioniert sehr gut, eine Prise Gothic hinzugefügt und fertig. "Love The One You Hates" hat dann mal richtig Schub, wäre für mich ein gutes Stück für den Anfang gewesen. Überhaupt finde ich die Band in den Phasen am stärksten, wo sie das Tempo nicht zu sehr verschleppen, sondern mal Gas geben. "Vultures" ist dafür noch ein sehr gutes Beispiel, da klappt es trotz des Tempos auch mit der hypnotischen Schwere. Leider gibt es aber auch immer wieder Phasen, wo ich die Musik als eher beiläufig, als Beschallung im Hintergrund empfinde. "The Woods" sei als Beispiel genannt. Es erklärt sich mir nicht, welchen Sinn diese knapp drei Minuten auf dem Album haben. Gegen Ende gibt es mit "Splinters" und "Dreams Of The End" zwei gute Midtempo-Nummern mit leichten Wavetouch, gute Nummern. "Closure" beendet das Album so sinnlos, wie es begann. Glockengeläut mit keuchender Frau im Hintergrund. Für meinen Geschmack hätte man hier das ein oder andere weggelassen, um ein wirklich gutes Album zu haben. (stl)

7/10