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ABSCESSION - Grave Offerings

VÖ: Februar 2015
Final Gate Records

So, da ist uns doch endlich mal wieder eine echte Wohltat von der Veröffentlichungsflut an Land gespült worden.
Mal wieder Old School, mal wieder nichts großartig Neues, aber endlich mal wieder geil. Warum die und andere nicht? Gute Frage, aber ich behaupte einfach mal, dass die drei Schweden hier und da eine kleine Spur von Wiedererkennungswert an den Tag legen, und das können aktuell nicht wirklich viele von sich behaupten. Während weltweit mit aller Macht versucht wird, bis zum Erbrechen möglichst faulig, rottend oder was weiß ich zu klingen, sind Abscession einfach authentisch. Natürlich bedienen sich die Jungs altbekannter Trademarks und erfinden das Rad nicht neu, aber sie schreiben dabei Songs, die hängen bleiben und richtig fetzen. In ihrem Milieu ist es auch mal erfrischend, gut gespannte Melodiebögen einzuflechten und einer Nummer damit den feinen Unterschied zu verpassen. Sozusagen der Blubb im Spinat! Des Weiteren bieten die zehn Nummern Feinheiten, die ich lange nicht mehr gehört habe: In "Downfall" gibt es zum Bleistift die geilsten Cleanvokills (pfui bah, ich weiß!) die ich, im Extremmetal, seit Gardenians "Soulburner" gehört habe. Goil! Gute Variation und coole Melodien (alte Edge Of Sanity, Dismember), die man mit gekonnter Härte und gerne mal fetter Geschwingigkeit (Kaamos?, Vomitory) schwängert. Das ist dann ein Bastard, der sich meiner Ölung sicher sein kann. (oem)

8/10