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ABSENCE - The Decomposition Process

VÖ: 27. Oktober 2006
Yonah Records

Wow, was kommt denn da um die Ecke geschossen? Und dann auch noch aus deutschen Landen! Die Dortmunder Absence landen mit ihrem Debüt mehr als nur einen Achtungserfolg. Grundtenor des 11-Trackers ist die NWOSDM der 90er, und dort speziell In Flames. Womit ich das erste "Manko" gleich mal vorweg nehmen will, denn den Sound der Schweden hört man schon an einigen Momenten raus. Bei "Soul Reactor" tönt dafür ein bisschen Hypocrisy und bei "Open Wound" denkt man unweigerlich an At The Gates. Dazu gesellt sich noch eine Prise 80er US Thrash auf der einen, ein Schuß Soilwork auf der anderen Seite und fertig ist ein ziemlich authentisch klingender und präzise eingespielter Hassbatzen. Sogar die starke Produktion geht auf das Konto der Band. Man merkt förmlich, dass die Jungs genau wissen, was sie wollen. Schließlich hat man drei Jahre an "The Decomposition Process" gefeilt. Wenn beim nächsten Mal die offensichtlichen musikalischen Querverweise durch ein bisschen mehr Eigengesicht ersetzt werden, dann sehen wir uns einen Fall von Kaufpflicht gegenüber. Thumbs up! (sw)

7,5/10