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ACRIMONIOUS - Eleven Dragons

VÖ: 20. März 2017
W.T.C. Productions

In einer Sache gebe ich unserer Krach-Koryphäe Sonja vollends Recht. Das Cover zur letzten Acrimonious-Scheibe "Sunyata" (2012) war so weit von der schwarzen Musik-Kunst der Band entfernt, wie Sonja vom Sabaton hören. Ihren sechs Punkten zu besagtem Album konnte ich indes nicht folgen. Wäre aber auch schrecklich, wenn wir alles gleich gut oder schlecht finden würden. Einige "Sunyata"-Runden später war aber klar - ich bin mächtig gespannt auf "Eleven Dragons". Und "gespannt" ist das perfekte Wort für das Neuwerk der Griechen. Ohne Scheiß - ich habe dieses Album im Auto gehört, zuhause während der Hausarbeit, in der Mittagspause über Kopfhörer - egal, wie aufmerksam oder abgelenkt ich war, "Eleven Dragons" lässt eine Sogwirkung entstehen, der du dich, ungeachtet der äußeren Umstände, mehr als schwerlich entziehen kannst. Und dieses Niveau halten sie auch in den knapp 67 Minuten. Zwar kristallisieren sich aus den elf Songs (elf Drachen, alles klar?!) keine Ausreisser noch oben heraus, dafür kommen Watain-, respektive Dissection-/Naglfar-Fans hier ziemlich konstant auf ihre Kosten. (sw)

8,5/10