Impressum Startseite
Reviews Interviews Live Specials Jobs

ADDITIONAL TIME - Wolves Amongst Sheep

VÖ: 07. Oktober 2016
Dead Serious

Additional Time aus Saarlouis bei Saarbrücken gibt es noch keine fünf Jahre, was man ihnen nicht anhört. Das wird jetzt gerade mit ihrem ersten Album "Wolves Amongst Sheep" unterstrichen, denn hier wird ein halbstündiges pures Power-Debüt rausgehauen. Zehn Songs, die mich echt mal wieder in Sachen Hardcore beeindrucken. Hier gibt es dröhnenden Groove und eine saubere Songstruktur, aber auch das Rotzige wurde hier nicht wie bei einigen Kollegen völlig weggebügelt. So sind Songs wie "Redemption" oder der Titelsong für mich schon jetzt richtige Hits. Gerade "Redemption", der in knapp drei Minuten eine richtig schöne Abwechslung von Chor Gesang, rauem melodischem Gesang im Jasta Syle, bis hin zu flotten Beats nach vorne bietet. Auch "Servant To The Hate" ist so ein typischer Hardcore-Hit. Die erste Single zum Album hat nicht nur eine klare politische Message, sondern auch noch Gastsänger wie Rob (Born From Pain) und Pelbu (Knuckeldust). Im Video dazu gucken auch mal Freddy (Madball) und Danny Diablo (Skarhead) vorbei. Also so eine richtige dicke Hardcore-Kooperation. Aber auch ohne Gast Vocals geht Sänger Chris gut nach vorne - für mich bringen gerade seine Vocals einen schönen rotzigen Beigeschmack. Musikalisch kommen die Gitarristen Marco und Stefan, Bassist Achim und Drummer Chris kaum zur Ruhe. Hier gibt es auf dem kompletten Album richtig schöne Ausrastsongs.
Für mich mal wieder ein richtig fettes Hardcore Album, vor allem eines der besten Debüts, die ich kenne. (kdz)

8/10