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AETERNUS - And The Seventh His Soul Detesteth

VÖ: 12. April 2013
Dark Essence Records

Quo vadis, Ares? Quo vadis, Aeternus? Ich habe euren "Norwegian Black Metal played by Bolt Thrower"-Sound immer gemocht. Zumal ihr mit "Shadows Of Old" auch ein wahres Referenzwerk in dem Bereich erschaffen habt. Davon war schon auf dem letzten Album "HeXaeon" nicht mehr viel zu hören und sieben danach kann ich auch nicht gerade von einer merklichen Genesung des Patienten sprechen. Auf "…And The Seventh His Soul Detesteth" gibt es verdammt viele gute Ansätze, die aber in den seltensten Fällen auch abgeschlossen werden - "Saligia" (vielschichtig und gut), der Titelsong über weite Strecken und "The Hand That Severs The Bonds Of Creation". Hauptsächlich werden sie aber durch (teils unpassende) Tempowechsel und dadurch entstehende Breaks wieder abgewürgt und zusätzlich durch einen recht drucklosen Gitarrensound verwässert. Letzterer kommt zwar den wenigen verbliebenen Black Metal Elementen zugute, verliert aber im Hauruck-Modus gegen die Drums. Dagegen war das leicht schwächelnde, dennoch vernünftige "A Darker Monument" noch (fast) ein Kraftpaket. Also lieber Ares, wo soll es mit Aeternus hingehen?! (sw)

6/10