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AETERNUS - Heathen

VÖ: 12. Oktober 2018
Dark Essence Records

Wäre Aeternus ein Restaurant und Ares der Chefkopf, würde ich behaupten, er habe das Kochen irgendwie verlernt. Fünf Jahre nach "…And The Seventh His Soul Detesteth" ist wohl keine Besserung mehr in Sicht. Egal wie die ersten fünf Songs beginnen (ob nun mystisch, griffig oder rabiat), sie versacken irgendwann im weiteren Verlauf im Nirgendwo. Gute Ansätze werden nicht ausgearbeitet, Spannungsbögen bleiben aus. Eine Geduldsprobe, nicht immer die Skip-Taste drücken zu wollen. Erst der vorletzte (!) Song "Boudica" macht einige Versprechen, die aber vom finalen "Illa Mayyit" schon wieder abgewürgt werden. Da nützt es auch nichts mehr, zu betonen, wie geil doch die Frühwerke dieses einstigen Black/Death-Bollwerkes waren.
Armer Chefkoch Ares. Als würde er irgendwie noch die richtigen Zutaten in der Küche haben, sie aber schon lange nicht mehr mit der damaligen Klasse bzw. gar nicht einsetzen. Ein typisches "weder Fisch noch Fleisch"-Erlebnis. (sw)

6/10