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AGE OF WOE - An Ill Wind Blowing

VÖ: 14. Oktober 2016
War Anthem Records

Bands, die aus Städten wie Göteborg kommen, haben meistens schon einen guten Ruf, bevor man überhaupt die Mucke kennt. Mit Age Of Woe gibt es eine schöne Portion Dreck ins Gesicht.
Der 2010 gegründeten Band sind Genre-Einteilungen ziemlich egal oder besser gesagt: Von Punk bis Metal, egal, hauptsache es drückt. So haben die Jungs einen derben Black-, Death-, Doom-Metal Sound gepaart mit der Rotzigkeit von Hardcore und Crustpunk. Das Lied "Voices Of The Unheard" ist zum Beispiel richtig schwer und doomig, aber da sich die Songstruktur recht häufig verändert, witk es nicht so "langweilig" oder atmosphärisch wie die typischen Doom Songs aus dem Norden. Vom Klang ist es die ganze Zeit richtig schön dreckig, wie man es auf einem Live Konzert erwarten würde, was mir richtig gut gefällt. Der Song "Heavy Clouds" geht nach kurzem Intro richtig flott los, wird dann langsamer, wo er kurz wieder an den ersten Song erinnert, dann gibt's es eine ruhige Phase, die dann wieder in einen dicken Sound Sturm wechselt. Wenn man nicht ab und zu Parallelen zwischen den Songs hören würde, wäre es eine richtig geile und abwechslungsreiche Sache.
Auf jeden Fall weht bei dem Album aber nicht nur ein Wind, denn damit fängt es wenn dann nur an, bis er sich dann immer wieder in einen reißerischen Orkan verwandelt. (kdz)

8/10