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AIR RAID - Across The Line

VÖ: 29. September 2017
High Roller Records

Eigentlich machen Air Raid auf ihrem dritten Longplayer nichts anders als vorher auch. Nur machen sie es mit einem neuen Gitarristen und einem neuen Sänger. Das kann aber doch unmöglich der Grund sein, warum "Across The Line" bei mir einfach so durchrauscht, während ich den Vorgänger "Point Of Impact" aus dem Jahr 2014 noch verdammt gut in Erinnerung habe. Nun, Neu-Sänger Fredrik Werner macht einen ordentlichen Job, hat mehr Rauch und Rock in der Stimme, ist tonal aber etwas weniger variabel als sein Vorgänger. Das mag zu den reduzierten Classic Metal Nummern passen. Nur Akzente setzt der Gute irgendwie nicht, so dass fehlerfrei dargeboten und anfänglich gute Songs wie "Line Of Danger", "Cold As Ice" oder "Hell And Back" auf einmal drohen, nur noch "ganz nett" zu sein. Dasselbe "Problem" habe ich auch schon mit ihren Landsmännern von Ambush. In meinen Ohren ist "Across The Line" einfach etwas zu plakativ, zu simpel - dazu passt interessanterweise auch das Cover. In diesem Zusammenhang gibt es mit "Northern Lights" nur einen leichten Ausreißer. Ich bleibe doch lieber beim Vorgänger. (sw)

7/10