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ALMAH - Motion

VÖ: 14. Oktober 2011
AFM Records

Aus dem Solo-Projekt Almah von Angra-Sänger Eduardo Falaschi ist pünktlich zum dritten Album "Motion" nun eine vollwertige Band geworden. Zumindest im Bandlager kann man also zweifelsfrei von Bewegung sprechen.
Stimmlich gibt's auf "Motion" somit auch rein gar nichts zu meckern: Das brasilianische Goldkelchen Eduardo meistert die zehn Songs absolut erstklassig. Ob beim kraftvollen Opener "Hypnotized", der typischen Powermetal-Nummer "Living And Drifting", der groovigen Halbballade "Bullets On The Altar", dem zwischenzeiltich rasanten "Zombies Dictator", dem an Edguy erinnernden "Soul Alight", der Schmuseballade "Late Night In '85" oder dem akustischen Rausschmeißer "When And Why" - die Vocals überzeugen durchweg und ausnahmslos. Bei den Songs als solches sieht das allerdings schon ein bisschen anders aus (trotz wirklich amtlicher Produktion). "Gut" sind die Songs im Grunde alle (wobei "Days Of The New" und "Trace Of Trait" nun wirklich etwas belanglos daherkommen), aber Highlights sind leider nicht zu verzeichnen. Insgesamt also leider nicht mehr, als ein gutes drittes Album einer Band, die ihr Potential noch nicht ausgeschöpft hat. (maz)

7/10