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ALTAR OF PLAGUES - Mammal

VÖ: 20. Mai 2011
Candlelight Records

Wolves In The Throne Room-Fanatiker aufgemerkt! Vier Songs in über 50 Minuten und dann auch noch aus Irland - werdet ihr schon hellhörig?! Nach den ersten Takten des Openers "Neptune Is Dead" wird man vom Fleck weg mit in die Tiefe gerissen, versinkt im großen Ozean des Plagen-Altars. Was die Iren aber trotzdem von den genannten Amis unterscheidet, ist ein wenig mehr Grenzüberschreitung Richtung Post Modern Metal, wenngleich man das auch wieder nicht zu überspitzt sehen darf. Ich merke schon, man ist rar an Worten, wenn man sich "Mammal" einverleibt. Drei vollwertige Songs glänzen mit musikalischen Abgründen, nehmen dich ganz und gar für sich ein, kapseln deinen Kopf von der bösen Außenwelt ab und konfrontieren dich mit nackter Ehrlichkeit. Wie auch die teils Black Metal-unüblichen Vocals - sind sie alle sogenannte "one takes". Wenn das etwas skurrile "When The Sun Drowns In The Ocean" nicht wäre, hätte ich eine fette Neun gegeben. Zumindest hat dieses Etwas ernsthafte irische Wurzeln - das ergeben Nachforschungen auf der Bandhomepage. Aber so geht es auch. Nehmt mich bloß nicht beim Wort, aber wer sich eine irische Mischung aus Wolves In The Throne Room, The Ocean und Urfaust vorstellen kann, muss dieses Album gehört haben. Jeder freigeistige Black Metal-Freak sowieso. (sw)

8,5/10