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AMBERIAN DAWN - Circus Black

VÖ: 09. März 2012
Spinefarm Records

Nachdem Kollege Sigi das letzte Amberian Dawn-Album "End Of Eden" (2010) ziemlich verrissen hat, nehme ich mich diesmal wohl besser dem Nachfolger an, da ich nun wirklich weitaus mehr mit 'female fronted' Gothic/Symphonic Metal anfangen kann.
Doch es braucht gar nicht mal einen kompletten Durchlauf (den ich mir aber trotzdem mehr als einmal zumute), damit auch ich feststellen muss, dass Amberian Dawn uneingeschränkt das Prädikat "völlig überflüssig" verdienen. Banale, langweilige und dünne Songs und dazu eine klassische Sängerin, die zwar gerne nach Tarja Turunen klingen würde, aber Lichtjahre von deren Können entfernt ist. Dieser ganze hier gebotene pseudo-symphonische und reichlich kitschige Kirmes-Gothic erinnert insbesondere auch durch den Titel "Circus Black" (natürlich rein zufällig) an die aktuelle Nightwish-Scheibe "Imaginaerum" - allerdings ebenfalls um zig Klassen schlechter. Handwerklich geht "Circus Black" soweit zwar wohl in Ordnung, aber noch uninspirierter könnten die Songs vermutlich auch gar nicht sein. Und warum sich Timo Kotipelto (Stratovarius) zu ein paar mittelmäßigen Gastvocals im lahmen "Cold Kiss" hinreißen lässt, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Sorry, aber diese Scheibe ist durchgehend indiskutabel und bleibt meilenwert hinter den aktuellen Scheiben von Epica und Xandria zurück. (maz)

4/10