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AMON AMARTH - Twilight Of The Thunder God

VÖ: 19. September 2008
Metal Blade

Und ick sach noch zu mein Frau: Das neue Amon Amarth-Album wird den Vorgänger "With Oden On Our Side" nicht toppen. Objektiv gesehen ist das auch zutreffend. Ist "Twilight Of The Thunder God" nun schlecht? Aber liebe Wikinger - ich bitte euch! Alle zehn Songs stehen ganz locker in der Tradition der bekannten Trademarks. Donnernde Drums, wunderschöne Gitarrenharmonien und ein Johan Hegg mit dem Organ eines Viertakters. Allein der Titeltrack (Klasse-Solo von Children Of Bodom-Guitarero Roope Latvala) rollt in bester Band-Manier durch die Gehörgänge und will da auch nicht wieder raus. Strategisch clever hat man mit "Free Will Sacrifice" einen Song an Position zwei gesetzt, der mit seinem Uptempo und fast true-metallischem Grundriff überrascht, sich aber gerade aufgrund dessen und mit den typischen Harmonien zum Albumhighlight mausert. Selbst der Gastauftritt von Apocalyptica ("Live For The Kill") kratzt nicht im Geringsten am Ansehen der Wikinger Nr.1 - nein es passt sogar erstaunlich gut. Aber die Herren müssen sich mit ihrem siebten Album schon den eigenen Vergleichen stellen und die sehen nun mal so aus, dass ... naja, siehe oben. Aber wen stört das schon bei einer solchen konstanten Qualitätslieferung. Der Siegeszug Amon Amarth rollt unbeirrt weiter. (sw)

8,5/10