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AMPUTATED - Dissect, Molest, Ingest

VÖ: 16. Januar 2014
Sevared Records

Seit dem letzten regulären Album der britischen Brutal Gore Deather Amputated sind bereits vier Jahre vergangen. In der Zwischenzeit gab es aber zumindest eine DVD und das 2005er Album "Gargling With Infected Semen" als Re-Release, so dass die Wartezeit auf dieses offizielle dritte Album der seit mittlerweile fast zwölf Jahren existierenden Band nicht ganz so lange erschien.
Wer der Band mit nun runderneuertem Line Up (drei neue Leute - und auch den Weggang von Fronter und Gründer Mark Pearce musste man kompensieren) den Titel "sickest band in the UK" verliehen hat, weiß ich zwar nicht, aber ganz so "sick", wie es auf den ersten Blick vielleicht scheint, ist "Dissect, Molest, Ingest" eigentlich gar nicht mal. Gut, das Cover sieht wie ein (unzensiertes) Cannibal Corpse-Artwork aus und solch s(ch)icke Titel wie "When Whores Meet Saws" (unbedingt!) oder "Skullfuck Lobotomy" (ja!) lassen bereits im Vorfeld schönste Gore-Szenen irgendwelcher Filmklassiker im Kopf ablaufen. Doch Titel wie "Subatomic Insemination", "Six Feet Deep" oder "Toolbox Abortionist" weisen so einige Midtempo Passagen auf, die fast schon als melodiös durchgehen könnten (bäh!). Doch mit Blast-Geschossen wie "Gorging On Putrid Discharge" (mit deutlicher Cannibal Corpse-Schlagseite), den fiesen "Infanticial Dysmorphis" und "Psycotropic Suicide", sowie dem überragenden Titelsong, kommen alle Brutal Death/Gore-Freunde voll auf ihre Kosten - und da ist es vielleicht sogar auch gut, dass das Album inklusive Intro gerade mal auf 34 Minuten Spielzeit kommt, denn ich vermute mal, nach einer Stunde könnte es allmählich etwas monoton werden, denn etwas mehr Abwechslung hätte dem Album sicherlich nicht geschadet. (maz)

7/10