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ANGEL WITCH - As Above, So Below

VÖ: 30. März 2012
Rise Above Records

Es musste ja so kommen. Ich bespreche die neue Angel Witch-CD und gehöre selbst zur unwissenden "ich kenne eh nur den Song 'Angel Witch' und sonst nix"-Fraktion. Dumm gelaufen. Dafür kann man dieses Album aber von zwei Seiten betrachten und bekommt trotzdem das gleiche Ergebnis. Hier stehen nämlich vier neue Songs neben Zweien aus dem Bereich 1983/84 ("Dead Sea Scrolls", "Witching Hour") und Zweien aus den späten Siebzigern ("Into The Dark", "Guillotine"), die bereits gern gesehene Gäste in damaligen Live-Sets waren. Weiß man das nicht vorher, klingt "As Above, So Below" einfach wie aus einem Guss. Weiß man es aber im Vorfeld, fasziniert es umso mehr, dass die neuen Songs sich bestens unter die "Alten" mischen und alles eben wie aus einem Guss klingt. Ein angenehm mystisch-dunkles Feeling. Ein authentischer, natürlicher Sound (mit richtigen Drums!) und cleveres Songwriting abseits vom Schema F, welches auch nach mehreren Durchläufen für neue Entdeckungen sorgt. Hier ist einfach noch ein Original am Werk. Die Die Hard-Fraktion möge mir verzeihen, wenn ich keine Vergleiche zur Band-History anstellen kann, aber vielleicht reicht es ja auch, wenn ich nur sage: "As Above, So Below" ist einfach ein gutes NWOBHM-Album, welches ich im Jahr 2012 auf jeden Fall so ziemlich allen Retro-(Okkult-)Rockern vorziehe. (sw)

8/10