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ANTARES PREDATOR - Twilight Of The Apocalypse

VÖ: 05. Februar 2010
Battlegod Productions

Nennen wir es mal Findungsphase, wenn eine Band auf einem sauberst und äußerst präzise eingetrümmerten Kraftwerk songwriterische Gähnmomente hat. Vielleicht liegt es aber auch an der Vergangenheit der Bandmitglieder (Keep Of Kalessin, Scariot, Belphegor), die das "unter einen Hut bringen" schwer macht. Antares Predator jagen in meist hohem Tempo, aber um Abwechslung bemüht, durch einen Mix aus Black und Thrash (mit Fokus auf Erstem), garnieren manchmal mit Death und lassen auch technischen Anspruch nicht vermissen. Wirft man das Netz weiter aus, könnte man kalt maschinelle Namen wie Zyklon oder The Kovenant (jeweils zu Debüt-Zeiten) bekommen. Aber zu gleichförmig tönen die meisten der zehn Songs. Interessante Momente wie der sich entwickelnde Titelsong oder der mit einem simplen aber süchtig machenden Chorus versehene 260bpm-ICE "Mark 13" findet man auf dem ersten Longplayer leider viel zu wenig. Das Gefühl, vieles schon mal gehört zu haben, lässt zumindest mich nicht ganz los. Und dadurch kann beim geschulten Ohr mit zunehmender Spielzeit Langeweile aufkommen. Das ist hoher Standard - nämlich Standard auf hohem Niveau. (sw)

6,5/10