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APOLOKIA - Kathaarian Vortex

VÖ: 25. Februar 2013
My Kingdom Music

Wer auf irgendwie schöne, positive, melodische Klänge oder überhaupt auf Musik im herkömmlichen Sinne steht, der braucht jetzt nicht weiter zu lesen. Nach dem düsteren Intro "Consolamentum" beginnt "Post Kristus Daemonolatry" und damit ein undefinierbares, helles sirren und klirren, dazu kann man im Hintergrund dunklen Black Metal Gesang wahrnehmen. Eines steht damit fest, auf Apolokia's satanische Aussaat muss man sich einlassen und man muss sich regelrecht reinhören. Ich überlege also kurz, ob ich mir das weiterhin antue, schalte nicht ab und höre dann sogar Drums heraus. Gibt es eigentlich eine Steigerung von "blechern"? Der Song "Malignant Asphyxiation" beinhaltet einen Part mit diabolischem Sprechgesang und ich glaube, da kann man ab und zu Gitarrenläufe erkennen. Die einfachste Beschreibung für "Kathaarian Vortex" ist wohl 'Tinnitus über Black Metal'. Obwohl ich ein Liebhaber von lärmenden Kapellen bin, sind die Geräusche, die diese Band hervorbringt, wirklich an der Grenze des Zumutbaren und trotzdem, als das letzte Lied "Pure Imperial Darkness MMXII" endet, vermisse ich diese Kulisse voller befremdlicher Laute und drücke wieder auf 'play'. "Black Metal is Satan/With us or against us" steht auf dem Promo-Zettel. Ich bin dafür und möchte doch warnen - der nächste Ohrenarzt oder wahlweise die nächste Nervenheilanstalt sollte nicht zu weit entfernt sein. (st)

6,5/10