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ASKING ALEXANDRIA - From Death To Destiny

VÖ: 09. August 2013
Sumerian Records

Mit Asking Alexandria's neuestem künstlerischem Auswurf mit dem Namen "From Death To Destiny", schlägt die Band einen leicht neuen musikalischen Weg ein. Wer die Band kennt, weiß, dass die Engländer größtenteils durch die stimmlichen Einlagen des Frontmanns Danny Worsnop im Zusammenspiel mit dem eingängigen Rhythmus der Instrumente leben. Doch aus dem früheren rauchigen Gesang, wie noch auf dem Vorgängeralbum, wurden nun diese komischen "True Metal Verschnitt-Trällereien", die in mir einfach nur wie Fingernägel auf der Schultafel tiefe Narben im Gehörgang hinterlassen - man nehme nur mal den Song "The Death Of Me". Zwar zieht sich dieses pseudo episch klingende Gejaule nicht durch das ganze Album, aber es verstört einen schon ganz schön, wenn man zumindest anderes von den Briten gewohnt ist. Dabei spielen sie aber auch klar ihre Stärken aus, wie beispielsweise die wirklich eindrucksvollen Shouts, die einem hier geboten werden, und die in Präzision und Klangfarbe definitiv weltklasse sind. Auch von instrumentaler Seite her, bleibt wirklich wenig Platz für Kritik. Starke Metalcore-Riffs, die klasse umgesetzt sind, die Drums und der Bass geben Hintergrund-Druck und auch insgesamt bleibt die instrumentale Seite von Asking Alexandria einfach gewohnt stark. Aber warum ... warum muss man sich diesen extrem grenzwertigen Gesang aneignen? Da bleibt wohl nur für jeden selbst die Entscheidung, ob er sich mit diesem Gesang anfreunden kann oder nicht. Zugegeben, "leider" hat der Gesang einen gewissen Ohrwurmfaktor. Wer den Gesang also mag, der wird an "From Death To Destiny" sicherlich seinen Spaß haben. Ich persönlich kann mit diesem überpräsenten Gesang leider nicht viel anfangen und bin daher von diesem Album etwas enttäuscht. (zeo)

7,5/10