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AUTOPSY - Macabre Eternal

VÖ: 03. Juni 2011
Peaceville Records

Autopsy gefällig? Manchmal ziemlich eklig und mitunter auch makaber, doch letztendlich immer die gleiche Arbeit. Mal kommt man schnell ans Ziel, mal geht es auch schleppender voran. Eine intensive Erfahrung ist es aber eigentlich immer. Nun ja, und wer sich schon länger mit dem Tod beschäftig, der verträgt so einen Vorgang wahrscheinlich besser als andere … moment mal ... ihr dachtet, ich erzähle Geschichten aus der Pathologie?! Leute, ich rede vom Death Metal-Urgestein Chris Reifert, den Original Autopsy und ihrem neuen Album. Wie schon auf der letztjährigen EP "The Tomb Within" servieren uns die Rumpel-Chirurgen keine Ideenlosigkeit vortäuschenden Neueinspielungen alter Klassiker, Cover-Versionen oder sonstiges Gedöns, sondern nur neues Material frisch aus der Gerichtsmedizin. Autopsy klingen anno 2011 immer noch richtig derbe (Chris' Vocals sind nach wie vor einzig- und abartig), mal schnell, mal langsam … ach, ihr habt es doch schon gelesen.
Und wer "Macabre Eternal" mit dem nötigen Respekt entgegen tritt und dieses Album auch in Verbindung mit der einflussreichen Band-Vergangenheit zu würdigen weiß, der bekommt sogar eine "Sadistic Gratification". Durch dieses fies beklemmende Monumental-Epos bekommt das an sich einfach gute Album sogar einen halben Punkt mehr. Sick! (sw)

8,5/10