Impressum Startseite
Reviews Interviews Live Specials

AUTOPSY - The Headless Ritual

VÖ: 28. Juni 2013
Peaceville Records

Dass die Reunion der Gore Deather von Autopsy bei den Herren solch einen Schub mit sich ziehen würde, hätten sich Death Metal Maniacs auf der ganzen Welt wahrscheinlich nicht träumen lassen. Erst 'ne EP, dann das erste Album seit Urzeiten und jetzt schon ein Nachfolger, der seinen Vorgängern in rein gar nichts nachsteht. Was es für ein Autopsy-Album braucht, zeigt der Opener "Slaughter At Beast House" mehr als eindrucksvoll. Fieses, teils an Wahnsinn grenzendes Riffing, treibende Drums, Chris Reifert's mit den Jahren immer abartiger werdende Vocals und dann eine Doom Death Passage, die sich gewaschen hat und wo man bestens merkt, wo z.B. ganz frühe Paradise Lost ihre Einflüsse her haben (höre auch den Anfang von "Arch Cadaver"). Was fällt noch auf? Autopsy brauchen keine "Hits". Autopsy sind einfach auf ganzer Linie richtig "sick" und können das auch in mächtigen Songs kanalisieren. Wobei ein Midtempo-Stampfer wie "She Is A Funeral" echt makabre Beklemmungen auslösen kann. Aber genau so will der Autopsy-Freak das auch haben. Was sollen die Herren auch groß an ihrem Sound verändern?! Autopsy stehen für "sick and twisted Death Metal" und sie sind ein absolutes Original - und noch viel wichtiger: Sie lassen auch im Jahr 2013 nicht locker! (sw)

8,5/10