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AXEL RUDI PELL - The Ballads IV

VÖ: 23. September 2011
Steamhammer

Als würde Ausnahme-Gitarrist Axel Rudi Pell mit seiner Band nicht ohnehin schon alle zwei Jahre hochwertige Rock-Alben abliefern, so erscheinen darüber hinaus auch alle paar Jahre reine Balladen-Zusammenstellungen. Sieben Jahre nach "The Ballads III" ist nun Teil 4 an der Reihe, auf dem wieder einmal ein Rückblick auf die ruhigeren Highlights der letzten Jahre geboten wird. Man hat es sich allerdings nicht nehmen lassen, zumindest drei neue Songs aufzunehmen, wobei gleich das eröffnende "Where The Wild Waters Flow" in typischer Bombast-Rock-Manier durch die Boxen dringt. Zwei der Highlights sind sicherlich die beiden neuen Cover-Versionen, die den Weg auf "The Ballads IV" gefunden haben: Die umarrangierte Piano-Version von DIO's "Holy Diver" geht dabei ebenso unter die Haut, wie das fantastische "Hallelujah" (im Original von Leonard Cohen), das mit seinem Kinderchor und dem allgegenwärtigen leichten Gospeleinfluss mitten im grauen September für (vor-)weihnachtliche Stimmung sorgt. Die übrigen Songs sind bereits von den letzten Alben bekannt. Von Schmachtrockern wie "Northern Lights" oder "Glory Night", großartigen Instrumentalstücken wie "Noblesse Oblige" und "Haunted Castle Serenade", Piano-Balladen wie "Like A Child Again" bis hin zu Cover-Versionen von KISS ("Love Gun") und Phil Collins ("In The Air Tonight"), ist wieder alles vertreten. Ein Album, das wieder mal von der überragenden Stimme von Sänger Johnny Gioeli und dem einmaligen Gitarrenspiel von Axel Rudi Pell lebt. 75 Minuten lang hat man 13 Songs über Zeit zum Träumen und Genießen. (maz)

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