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AXEL RUDI PELL - The Crest

VÖ: 23. April 2010
Steamhammer

Bei einem Review zur jeweils neuen Axel Rudi Pell-Scheibe läuft man schnell Gefahr, immer etwas Ähnliches zu schreiben. Aber es gibt nunmal Punkte, die sind einfach Fakt: Axel Rudi Pell schert sich nicht um Trends, hektisches Suchen nach vermeintlichen Innovationen, dem nächsten Geschwindigkeitsrekord oder Sonstigem. Er bleibt weiterhin exakt auf Kurs, beeindruckt lässig und selbstbewusst mit seinen Stärken, und kann trotzdem immer wieder aufs Neue begeistern, so wie auch auf "The Crest". Bezeichnend hierfür sei u.a. das fast 8-minütige im Midtempo angesiedelte "Dreaming Dead" zu nennen, das neben der wie Hölle groovenden Rhythmus-Gitarre auch mit faszinierenden Soli aufwarten kann. Dazu das starke Schlagzeug von Mike Terrana, und natürlich die nach wie vor einzigartige Stimme von Johnny Gioeli. Hinzu kommen klassische Rocknummern ("Too Late", "Burning Rain"), Bombast-Nummern, wie die mit ruhigem Piano beginnende Ballade "Glory Night", oder das epische "Dark Waves Of The Sea", und dazu das akustisch, fast schon folkig beginnende "Devil Zone". Aufgelockert wird das Ganze mit dem traumhaften Instrumental-Stück "Noblesse Oblige". Axel Rudi Pell und seine Truppe decken mit "The Crest" wieder einmal die gesamte Bandbreite zwischen Hard Rock und Melodic Metal ab, und beweisen, dass man auch ohne Doublebass vollends mitreissen und begeistern kann. (maz)

8/10