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AXEMASTER - Overture To Madness

VÖ: 06. März 2015
Pure Steel Records

Das Axemaster-Debüt "Blessing In The Skies" von 1987, aber auch der Nachfolger "Death Before Dishonor" von 1990 werden seitens des Labels recht groß angepriesen, was ich durch Unwissenheit nicht verneinen werde. Trotzdem soll "Overture To Madness" keine Vergangenheits-Kopie sein. Stimmt. Der letzte Mohikaner des Original Line Up, Gitarrist Joe Sims, hat sich Mitstreiter seiner "Gewichtsklasse" gesucht hat, mit denen er den alten Spirit authentisch ins Hier und Jetzt bringen kann. Der Sound - speziell die Gitarren - drückt und die Drums donnern gut, so dass sich der angethrashte US Metal gut entfalten … müsste. Doch nach fünf, sechs Songs (Zwölf plus Intro sind es insgesamt) fange ich ernsthaft an, Besonderheiten zu suchen. Die Rhythmik und Tempo-Variationen sind weitestgehend gleichförmig, die Vocals von Neuzugang Geoff McGraw auf Dauer zu eintönig. Wo ist mal das Killer-Riff zum Ausrasten, mal eine anständige Hookline, die vorhält. Leichte Aufhorchmomente wie "Dream Or Nightmare", "Statute Of Liberty" oder "Epic" gehen selbst im Albumkontext höchstens als nett durch. Da bleibt nach einigen immer schwieriger werdenden Durchläufen nur das Fazit: knapp 57 Minuten kraftvolle Langeweile. (sw)

5,5/10