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BARREN EARTH - Curse Of The Red River

VÖ: 26. März 2010
Peaceville Records

Auch wenn der nächste Satz missverstanden werden könnte, die acht Punkte sind ohne Zweifel berechtigt. Doch nach der EP "Our Twilight" vom letzten Jahr waren meine Erwartungen so hoch, dass ich mit etwas Grandiosem gerechnet habe - heraus gekommen ist etwas Großes. Das Debütalbum der finnischen Allstar-Truppe klingt wie erwartet nach der Heimat, den tausend Seen, nach Unbekümmertheit, Beschwingtheit, einem Gefühl, als würde man fliegen. Klar steckt hier Amorphis drin, ein wenig Opeth vielleicht auch. Aber was soll man gegen die herzzerreißenden Strophen von "Flicker" tun, gegen den überwältigenden Beginn von "The Ritual Of Death" oder gegen "Deserted Morrows" - dem schwermütigen Finale mit traumhaftem Breitwand-Finish. Nichts. Sich hingeben sollte man einem sehr homogenen Album, welches ich verwirrt als "nur" gut einstufe, obwohl es wirklich gut ist. (sw)

8/10