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BATTLE BEAST - Steel

VÖ: 27. Januar 2012
Nuclear Blast

Battle Beast gründeten sich 2008 im finnischen Helsinki und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt mit ihrem traditionellen Heavy Metal zu beglücken. Hohe Screams (und damit meine ich wirklich hohe Screams), oldschool Riffs und eingängige Refrains. Im Jahre 2010 setzte man sich gegen 26 Konkurrenten durch und gewann das W:O:A Metal Battle auf deutschem Boden.
Soweit, so gut. Kommen wir zum Musikalischen: Battle Beast reihen sich in einer Reihe mit den neuen jungen Wilden von Skull Fist, Enforcer und Steelwing ein. Die Einflüsse liegen bei Bands wie Hammerfall, Iron Maiden, Warlock oder auch Accept. Interessant ist sicherlich Sängerin Nitte Valo (nein, nicht verwandt mit HIM's Ville Valo), die kein dünnes Gothic-Stimmchen besitzt, sondern eine richtige Rockröhre, bei der man erst im zweiten Augenblick überhaupt bemerkt, dass es sich hier um eine SängerIN handelt. Die Songs als solches sind ein etwas zweischneidiges Schwert: Sie sind allesamt handwerklich tiptop, die Melodien gefällig, die Riffs ordentlich (wenngleich auch unspektakulär), die Refrains eingängig aber simpel (manchmal wirklich ZU eingängig) und das Keyboard ist für meinen Geschmack hier und da immer wieder mal viel zu dominant ("Iron Hand"!). Wer sich aber an einfach gestrickten und eingängigen "Reißbrett-Songs", viel Kitsch und Pathos, wenig Anspruch und an banalen Songtiteln wie "Enter The Metal World", "Justice And Metal" oder "Die-Hard Warrior" nicht stört, und noch dazu die neuen traditionellen Bands mag, für den dürften Battle Beast durchaus interessant sein. (maz)

6,5/10