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BATTLE BEAST - Unholy Savior

VÖ: 09. Januar 2015
Nuclear Blast

Das berühmte dritte Album soll es nun also richten. Nach dem eher durchwachsenen Debüt und dem starken Nachfolger, setzen die finnischen W:O:A Metal Battle Gewinner von 2010 auch auf "Unholy Savior" wieder auf klassisch geprägten Heavy/Power Metal, der - ähnlich wie beispielsweise bei Amaranthe - gefährlich nahe am Pop streift. Diese Tasache, sowie eine Dame am Mikro, sind aber auch schon fast die einzigen Gemeinsamkeiten beider Bands.
Darf man bei "Touch In The Night" (klingt verdächtig nach 80er Jahre Pop) eigentlich noch von Metal sprechen? Ich höre die Szenepolizei schon wieder aufschreien, aber - und das mag man jetzt bewerten, wie man möchte - dieser Song gehört mit zu den Stärksten des Albums. Warum? Weil den "typischen" Power Metal Hymnen, wie z.B. den Uptempo Nummern "Lionheart", "Speed And Danger" oder "Massive" schlicht und einfach der nötige Biss fehlt. Das ist handwerklich und in Sachen Sound natürlich alles völlig kritiklos, aber leider auch vollkommen unspektakulär.
Lichtblicke scheinen auf "Unholy Savior" immer dann durch, wenn die Finnen mal etwas vom eigentlichen Weg abkommen. Neben dem bereits erwähnten "Touch In The Night", lassen eigentlich nur noch die Balladen "Sea Of Dreams", das abschließende "Angel Cry", sowie "The Black Swordsman" (eigentlich nur eine Art Intro für das nachfolgende rein instrumentale "Hero's Quest) aufhorchen.
Für mich persönlich ist das hier leider alles viel zu wenig - zumindest ist die Stimme von Sängerin Noora Louhimo recht angenehm. (maz)

6,5/10