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BEING AS AN OCEAN - Waiting For Morning To Come

VÖ: 03. November 2017
Impericon Records

Being As An Ocean melden sich mit ihrem neuen und mittlerweile vierten Album "Waiting For Morning To Come" zurück. Satte 14 Songs sind dabei auf dem Album gelandet, wobei vier Songs nur kleine Klavier-Interludes sind und wir damit auch wieder bei den standardisierten zehn Songs sind. Von welchen allerdings auch wieder nur sechs Songs aus Gesang plus instrumentaler Begleitung bestehen. Der Rest ist entweder rein Instrumental oder rückwärts gespielt. Von 14 Songs sind also nur sechs "ganz normal" also das, was anschließend an Lyrics auch hängenbleiben kann und wofür man ja eigentlich auch die Band hören möchte. Und sechs Songs sind bei mir eher eine EP, als ein richtiger Longplayer. Und dieses Gefühl zieht sich irgendwie auch durch das Album hindurch. Immer wieder kommt nur einlullende Fahrstuhlmusik, welche dann von den eigentlichen Songs hin und wieder unterbrochen wird. Konzeptionell aus meiner Sicht ein kompletter Reinfall.
Aber sind denn die Songs, die auf dem Album drauf sind, zumindest gut? Auch da bin ich eher nicht überzeugt, muss ich gestehen, denn instrumental bleibt alles so ruhig, dass die Schreie darauf sehr dissonant wirken und auch wenn sie Verzweiflung ausdrücken sollen, wirkt es meist fehl am Platz, da kein sinnvoller Übergang zwischen den geschrienen Anteilen und den gesungenen Parts besteht. Instrumental bleibt das Album recht homogen mit einer recht modernen Variante von sehr poppigen Melodic Hardcore-Melodien. Aggressive Parts, wie früher noch üblich, fehlen auf dem Album gänzlich.
Aus meiner Sicht haben Being As An Ocean eine sehr negative Entwicklung durchgemacht und ein sehr unorganisiertes, langweiliges und gefühlt unvollständiges Album abgeliefert. (zeo)

5/10