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BLACK CYCLONE - Death Is King

VÖ: 27. April 2018
Gates Of Hell Records

Die Welt ist eigentlich ganz einfach. Ihr hört und vergöttert Bands wie Ranger, Vulture oder Stälker, bzw. natürlich ihre einflussreichen Urväter?! Trotzdem könnt ihr vom Speed Metal (mit angrenzendem Thrash-Bereich) einfach nicht genug bekommen?! Und nebenbei würdet ihr euch endlich mal über einen richtigen Sänger freuen, so wie es bei Agent Steel seinerzeit der Fall war?! Auftritt Black Cyclone! Die seit 2009 existierende, Demos in 2012 und 2013 liefernde Band aus Göteborg, hat seit 2016 eine aktuell doch verdammt bekannte Stimme in ihren Reihen - Linus Johansson von Trial. Ich wusste, ich kenne die Stimme. Und wie geil die Kombination zusammenpasst. Black Cyclone kreuzen Agent Steel (der Ausspruch "Unstoppable Force" kommt im Laufe der CD gleich zwei Mal vor!), mit frühen Anthrax, Testament und noch vielen anderen in einer dynamischen, hochenergetischen Weise, dass man genau wie bei oben genannten Bands den "gab es schon mal"-Faktor grinsend beiseite räumt und unverblümt und bestens gelaunt durch die Koje pflügt - die kompletten knapp 36 Minuten lang! Der Quasi-Titelsong als klassischer Türeneintreter, "Falling Star" als Bay Area-Strophen/angeschwärzter Refrain-Crossover, "Black Cyclone" als Live-Smasher, zum leichten Verschnaufen "Beast Battallion", bis zum höchsten Scream der CD in "Death By Crushing". Zum Thema Sänger nur kurz: Dass Linus Johansson "etwas kann", wissen wir bereits seit Trial, aber dass er so gut in einem Speed/Thrash-Gewand funktioniert, hätte ich nicht erwartet. Kraftvoll in den mittleren Lagen und sicher in ungeahnten Höhen ("Under Your Hoof").
Fazit: Wieder sind es Gates Of Hell Records, die mich mit einem neuen Album um den Verstand bringen! Wie machen die das?! (sw)

8,5/10