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BLACK FAST - Spectre Of Ruin

VÖ: 13. Juli 2018
eOne

Unnachgiebiger Thrash Metal mit Black Metal-Einflüssen fällt mit als erstes ein, wenn ich "Spectre Of Ruin" von Black Fast höre. Bei "Cloak Of Lies" beginnend, bis zum letzten Track des Albums, "Husk", knüppelt das Schlagzeug in einem Tempo, jagt eine Gitarrensalve die nächste und Sänger Aaron Akin singt so gerade noch verständlich, mehr aggressives Brüllen als Gesang. Es gibt keine ruhige Sekunde zwischen dem Beginn und Ende der Platte. Die Mission der Band ist einfach: "champion musical aggression, bark at the moon, raise a fist and headbang like there's no tomorrow". Beim ersten Durchlauf war ich versucht zu denken, alles ein wenig zu gleichförmig, wo ist der Unterschied? Mit jedem erneuten Hören erschließt sich der Sinn mehr und mehr und diese paar Durchläufe braucht es auch, um die Komplexität der Ereignisse verstehen zu können. Dann treten auch progressive Grundeinflüsse in der Musik zu Tage. Im dunklen Sound ist so manche Überraschung versteckt. Wenn ich auch sonst eher den gemäßigten Metal höre und den Ausbrüchen der härteren Natur nicht zugeneigt bin, empfinde ich Black Fast als Bereicherung meiner Musiksammlung, oder um es einfach zu formulieren: hart, schnell und schwarz, mitten in die Fresse. (stl)

8/10