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BLACK MOOD - Squalid Garden

VÖ: 25. März 2016
Daredevil Records

Was ist das denn? Eine Doom/Sludge/Southern Metal Combo aus Deutschland, mit einschlägigem NOLA- (New Orleans) Style, die ich noch nicht kenne?! Na, das muss ich mir mal angucken. Und Black Mood bestehen auch nur aus zwei Leuten. Einen Bass braucht man ja auch nicht ...
Schon der erste Song "Suicide Monkeys" beginnt, wie man es sich wünscht: mit langem Intro, mit einem gesprochenen Sample und dann geht's richtig flott und groovig los. Die Vocals erinnern sofort an Phil Anselmo bei Down. Beim zweiten Song "IWNAR (I Will Never Again Return)" wird es dann noch deutlicher, wie stark die Down-Einflüsse sind. Das Lied zieht in fünf Minuten alle Register - langsame, verzerrte Gitarrenparts mit hämmernden Drums, dazu eine schöne rauchig quälende Stimme. Ab dem zweiten Drittel springt der Song nochmal um und es wird richtig flott, um dann zum Ende derbe auszuklingen. Der einzige Makel ist, dass es sich echt zu sehr nach Down anhört. Das soll uns aber jetzt mal nicht stören, es geht ja noch weiter. Insgesamt erkennt man auch Crowbar, EyeHateGod und Super Joint Ritual wieder, was mir extrem gut gefällt. Mal sind es richtig schwerer, langsame, donnernde Parts und dann wieder richtig schneller punkiger "Sludge-Core". Die schweren Drums machen hier viel aus. Bei sieben Songs in einer halben Stunde wird man hier tief in den Mississippi-Sumpf von Thüringen hineingezogen. Mich hat diese Ähnlichkeit am Anfang schon sehr gestört, nach mehrmaligem Hören ist es einem jedoch völlig egal und man kann mit der Platte ganz gut abgrooven. (kdz)

7,5/10