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BLACK TUSK - Pillars Of Ash

VÖ: 29. Januar 2016
Relapse Records

Neues von den Sludge-Metal-Punks aus Savannah - obwohl man Black Tusk's Stil nicht mit einem existierenden Genre vergleichen kann. Fakt ist allerdings, dass hier was richtig Gutes abgeliefert wird. Das fünfte Album "Pillars Of Ash" schließt sich dem vorhergehenden "Set The Dial", sowie den EP's "Tend No Wounds" und "Vulture's Eye" an.
Schon an den ersten Drums und Riffs hört man, dass Black Tusk wieder alles plattwalzen wollen. Ende 2014 ist erst noch Jonathan Athon (Bass und Gesang) mit 31 Jahren bei einem Motorradunfall gestorben, worauf die Band mit der Asche von ihm durch Europa getourt ist und die Asche in alle möglichen europäischen Gewässer gestreut hat. Das fand ich eine sehr coole Aktion und ihm zu Ehren wurde mit der Musik auch gleich weiter gemacht. Zwei Mal hab ich sie seitdem jetzt schon wieder live gesehen und sie gehen immer noch ab. Musikalisch werden hier flotte und schwere Gitarrenriffs mit recht punkigem Schlagzeug gepaart. Zudem dürfen Schlagzeuger Andrew und Gitarrist Jamie wieder ordentlich böse ins Mikro schreien. Das Album macht von Anfang bis Ende wieder richtig viel Spaß und während man es hört, erinnert man sich an die richtig guten Liveshows. Denn die Jungs haben extrem viel Spaß auf der Bühne und beim Musik machen. Das hört man und es schwappt über. Gerade der zweiminütige Song "Punk Out" spiegelt das alles richtig gut wieder.
Fans werden sich über die starke neue Platte freuen. Und für die, die Black Tusk noch nicht kennen, ist es eine absolute Kaufempfehlung. Da ich die anderen Platten alle kenne, gibt's zu bemängeln, dass nicht wirklich etwas Neues zu hören ist - trotzdem ein geiles Teil. Die Live-Gefühle werden auf jeden Fall entfacht! (kdz)

8,5/10