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BLACK VIPER - Hellions Of Fire

VÖ: 14. September 2018
High Roller Records

Zugegeben, es kann echt nerven, wenn Musiker mit den Grenzen ihrer eigenen Bands nicht "zufrieden" sind und mit neuen Ideen weitere Bands starten (müssen?). Was Black Viper-Initiator Cato Stormoen betrifft, lasse ich das aber mal durchgehen, da vorliegender Longplayer im Gegensatz zu seinem Hauptbetätigungsfeld viel zu sauber produziert, viel zu filigran, viel zu sehr auf den Punkt ist … also, natürlich im Vergleich zu Deathhammer.
Dafür freuen sich Speed Metal Freaks, die vielleicht so etwas wie ein Bindeglied zwischen den furiosen Ranger und den beängstigend treffsicheren Black Cyclone suchen. Die sieben Songs schäumen fast über vor wieselflinken Riffs und Rasanz. Das zehnminütige "Quest For Power/The Fountain Of Might" offenbart dennoch einige klassische (heroische) Metal-Elemente nebst erinnerungswürdigem Refrain. Vorranging herrscht aber der "Metal Blitzkrieg", die Kampfansage heißt "Storming With Vengeance". Mit dem Wissen, dass es auch noch Nekromantheon-Gitarrist Arild ist, der auf diesem Debüt die Saiten qualmen lässt, kann einem schon mal mulmig werden. Der bislang unbekannte Sänger Salvador Armijo hält das Tempo auch sauber mit und trifft einige ganz fiese Töne. Keine Frage, es ist "mal wieder" ein Speed Metal Album … aber es ist ein gutes. (sw)

8/10