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BLODHEMN - Mot Ein Evig Ruin

VÖ: 15. Februar 2019
Soulseller Records

Blodhemn-Alleinherrscher Invisus beehrt uns nach fünf Jahren wieder mit einem Album. So weit, so unwichtig. Denn ich weiß beim besten Willen nicht, was mir "Mot Ein Evig Ruin" sagen will. Nur weil jemand aus Bergen kommt, muss das also nicht mit Qualität gleichzusetzen sein. Ich tue mich auf jeden Fall seit geraumer Zeit verdammt schwer, bei den sieben Songs (plus Intro) nicht immer wieder die Skip-Taste bedienen zu wollen. Die Songs sind Songs, ja. Die Technik ist gut, ja. Aber wo sind Seele und Leben (gut, im Black Metal vielleicht eher Tod)? Wo sind Songs, die Welten öffnen? Die unsichtbare Hand, die dich aus dem eisigen Untergrund heraus packt? Und wenn bei "Uante krefter i fra nord" mal etwas Leben (also doch) in die Bude kommt, reicht das nicht aus, um dem entgegenzuwirken, was der Rest des Materials beim Hörer hinterlässt. Nämlich hauptsächlich gepflegte Langeweile und der Wunsch, seinen Ohren lieber etwas Großes und Erhabenes zuzuführen. Also nicht dieses Album. (sw)

5/10