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BREAKING DECEMBER - Awakening

VÖ: 07. Juli 2017

Zur Abwechslung mal etwas ausserhalb der old school-Schiene, habe ich mir gedacht. Etwas Modernes, Melodisches und damit eigentlich genau richtig, solange es weiter im Death Metal anzusiedeln ist - habe ich mir zumindest gedacht.
Ich mache das hier nun ganz kurz und leider nicht schmerzfrei. "Awakening" geht beim besten Willen nicht. Ich habe keine Ahnung, ob die Jungs niemanden im Freundeskreis haben, der die Eier in der Hose hat, ihnen zu sagen, wie unfassbar grauenvoll der clean (wenn man das so nennen darf?!) Gesang ist! Das geht auf keine gottverdammte Kuhhaut und mir rollen sich die Fußnägel hoch. Und auch der Rest vom Fest möchte so gerne In Flames oder was auch immer sein, aber ich bekomme bei mehrfachem Hören wirklich einfach nur verdammte Kopfschmerzen. Alles wird versucht, aber nix Gescheites erreicht.
Jungs, teils habt ihr nette Soli und einen ordentlichen Drummer, aber die gesamte Gesangsfraktion plus die Plastik-Keys sollten ab sofort nur noch den Garten pflegen. Natürlich kann nicht jede Undergroundkapelle das Niveau à la Dark Tranquillity, In Flames oder all den Sing-Kreisch-Combos, welche ganz oben mitzocken, halten, aber das hier geht nur mit Alkohol einigermassen erträglich in die Rübe. Und verdammt nochmal, ich habe keinen hier! (oem)

4/10