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CHURCH OF VOID - Church Of Void

VÖ: 15. September 2017
Argonauta Records

2010 haben sich die Finnen von Church Of Void zusammengeschlossen, um nach altem Vorbild ordentlichen Doom Metal abzuliefern. Eine EP, eine LP und ein paar Splits, waren das bisherige Lebenszeichen der Fünf. Jetzt kommt die zweite LP.
Nach einem kurzen Intro geht die Scheibe mit "Passing The Watchtower" los. Schön flotter Doom Metal mit einer Stimme, die ich erstmal nicht in dem Genre einordnen würde. Von der Mucke im Gesamten geht es sehr in Richting alter Helden wie Pentagram oder Saint Vitus. Eine Mischung aus flottem und langsamem, schwerem Doom. Bei sechs Songs auf guten 40 Minuten haben die auch alle genau die richtige Länge. "Harlot's Dream" ist zum Beispiel so ein richtig schweres Geschoss, das zwar ab und zu mal schneller wird, aber immer schön schwer in den Boden stampft. Das Schlagzeug groovt auch entweder schön nach vorne oder inszeniert das Stampfen. Aber ein richtiges Alleinstellungsmerkmal gibt es leider auch bei dieser Doom-Kapelle nicht. Guter Aufbau, die Leute beherrschen ihre Instrumente definitiv, aber leider gibt's nichts, was einen jetzt wirklich umhaut und sagen lässt "boah geil!". So wird es das Album bleiben, das ich mir in Zukunft wohl nur anhöre, wenn ich darüber stolper, aber nicht, weil ich da jetzt Bock drauf hätte.
Hier wird ein gutes und solides Album abgeliefert, was den meisten Doom Fans gefallen sollte, aber vom Hocker reißt es mich nicht. (kdz)

7/10