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CLOVEN HOOF - Who Mourns For The Morning Star

VÖ: 21. April 2017
High Roller Records

Die Geschichte von Cloven Hoof ist ein Auf und Ab und das letzte Album "Resist Or Serve" war ein eindeutiges Ab. Mit runderneuerter Truppe startet das letzte Urmitglied Bassist Lee Payne einen neuen Versuch. "Star Rider" platzt direkt und ohne Intro aus den Boxen, die Produktion drückt und die Vocals sind auf einmal von einem ganz anderen Kaliber und schrauben sich zu einem Hammer-Refrain (wenngleich auch mit Priest-Anleihen) hoch. Ein fantastischer Song, den kein Geringerer als Aska/ex-Omen-Sänger George Call hier veredelt. Ich vergesse immer wieder, welch geiler Sänger er doch ist. Das scheint auch Lee Payne beflügelt zu haben, denn er schreibt dem guten George ein echt starkes Album auf den Leib und George tobt sich aus. "Song Of Orpheus", "Neon Angels", "Morning Star" (Hilfe, George! Wo willst du hin. Welch ein Finsih!) die Speed-Nummer "Time To Burn" (mit Riot-ähnlichem Solo-Teil), "Bannockburn" - ich kann mir nicht vorstellen, dass das selbst die Fans der NWOBHM-Anfänge der Band kalt lässt. Stilistisch gesehen, wahrscheinlich eher ein up to date-Power Metal Album mit den Wurzeln in der klassischen Metal-Basis, aber hey, ein gutes Album ist ein gutes Album und "Who Mourns For The Morning Star" sorgt mit Leichtigkeit für Dauerrotation. Da bin ich jetzt echt mal beeindruckt! (sw)

8/10