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COMMUNIC - Where Echoes Gather

VÖ: 27. Oktober 2017
AFM Records

Das letzte Communic-Album "The Bottom Deep" war emotional das schwierigste für Fronter Oddleif Stensland. Ich persönlich hätte erst mal gar nicht mehr mit einem weiteren gerechnet. Nach dem Abgesang von Nevermore wollte der Fan aber ein Trostpflaster. Das hat er nun in Form von "Where Echoes Gather" und bekommt eine amtliche Packung geliefert. Mit zwei Zweiteilern einzusteigen und mit einem weiteren zu beschließen, zeugt von immensem Selbstbewusstsein, welches wiederum die Beständigkeit des nie veränderten Line Ups wiederspiegelt. Allein in diesem Songs zeigen die drei Norweger ihr gesamtes Können, präsentieren sich wahlweise etwas härter ("Pulse Of The Earth"), von ihrer ganz progressiven Seite ("Where Echoes Gather") oder passend zum Albumende eben emotionaler ("The Claws Of The Sea"). "Black Flag Of Hate" hat diesen giftigen Unterton, den man aufgrund des Titels schon erwartet und "Moondance" bzw. "Where History Lives" entführen den Hörer gar wieder in selige Debüt-Atmosphäre. Oddleifs Gitarren- und Gesangshandschrift ist unverkennbar und ohne die Rhythmus-Abteilung Tor Atle Anderson (Drums) und Erik Mortensen (Bass) wären Communic nicht mal die Hälfte wert. Das sind genau die Communic, die wir schon seit dem fantastischen 2005er Debüt "Conspiracy In Mind" kennen und lieben. Und sie haben rein gar nichts verlernt. Gut so! (sw)

8,5/10