Impressum Startseite
Reviews Interviews Live Specials Jobs

CORROSION OF CONFORMITY - No Cross No Crown

VÖ: 12. Januar 2018
Nuclear Blast

Die ersten Alben, nachdem Pepper Keenan damals zu Woody Weatherman, Mike Dean und Reed Mullin dazustieß, sind immer noch großartige Wegbereiter des Stoner und Southern Rocks. Während sich Keenan erstmal auf Down konzentrierte, hat die Band pausiert und nach einigen Jahren erstmal ohne Keenan weiter gemacht und ordentlich produziert. Wie lange haben die Fans darauf gewartet!? Corrosion Of Conformity bringen wieder ein Album mit Pepper Keenan raus.
Und die Erwartungen werden voll und ganz erfüllt! Die 52 Minuten brettern von Anfang bis Ende durch und man merkt, dass die Jungs nichts an Kreativität, Groove und diese stimmige Leichtigkeit eingebüßt haben. Hier lohnt es sich kaum, nach besonderen Songs zu suchen, die ich hier hervorheben könnte, da einfach alle durchweg stark sind. Das Album wurde über ein ganzes Jahr lang aufgenommen. Immer wieder Pausen zwischen den einzelnen Studiotagen und das hört man auch. Die Vocals, Riffs und Drums sind so gut abgestimmt, dass es einfach nur von vorne bis hinten passt. Jeder Song ist ein schönes Einzelstück. Vom Stil würden sogar einige auf die alte "Deliverance" passen. So zieht sich "No Cross No Crown" sehr gut durch die Entwicklungsphase der Groove-Helden. Es wird wieder richtig schön stark mit Blues-Elementen gearbeitet, so dass es schöne, langsame Louisiana-Hits und flotte Groove-Maschinen gibt. Hervorheben könnte man trotzdem die Auskopplung "Cast The First Stone", sowie "Forgive Me", bei denen man schon beim ersten Hören merkt, welch derbe Hits sie sind. Wenn das nicht schon eines der besten oder sogar das beste Release des Jahres wird! Ich finde nichts zu meckern. (kdz)

10/10