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DAGOBA - Post Mortem Nihil Est

VÖ: 14. Juni 2013
earMUSIC

In ihrer Heimat Frankreich sind Dagoba bereits eine feste Größe und waren mit ihrem letzten Album "Poseidon" (2010) auch in den dortigen Charts vertreten. Zumindest in Deutschland hat es für den Durchbruch allerdings noch nicht gereicht, obwohl man auch hierzulande bereits mit In Flames und Sepultura unterwegs war. Mit "Post Mortem Nihil Est" (= nach dem Tod kommt das Nichts) soll sich das nun ändern. Produziert von ex-Machine Head-Gitarrist Logan Mader bewegen sich die vier Franzosen auch grob in genau dieser Schnittmenge aus etwas softeren Machine Head ("Kiss Me, Kraken"), dem kühlen und sterilen Sound von Fear Factory ("Oblivion Is For The Living") und melodischem Death Metal ("When Winter ..."). Aber auch moderne Einflüsse finden ihren Weg auf dieses Album und so dürfte nicht nur "The Realm Black" auch das etwas jüngere Publikum ansprechen, das sonst eher im Core-Bereich unterwegs ist. Doch ich will nun bei "Post Mortem Nihil Est" keinesfalls von Core sprechen - doch die eine oder andere Passage ist halt so modern und fast schon typisch, dass sich der klassische "Scheuklappen-Metaller" wieder genau daran stören dürfte.
Für mich ist dieses fünfte Album des Quartetts schlicht und einfach moderner Melodic Death Metal mit ordentlich Groove, mitunter richtig guten cleanen Refrains und starkem Sound und sollte von Fans der oben bereits genannten beiden Bands unbedingt mal angetestet werden. Mir persönlich fehlt zwar noch der eine oder andere zwingende Hit, aber das schmälert die Qualität als solches eigentlich kaum. (maz)

7,5/10