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DAMNATION ANGELS - Bringer Of Light

VÖ: 22. Februar 2013
Massacre Records

Nachdem das erste Full-Length Album "Bringer Of Light" von Damnation Angels in Japan erste Erfolge erzielte, nahm Massacre Records die englischen Symphonic Metaller unter Vertrag und schmeißt das Album nun weltweit auf den Markt.
Eine gute Entscheidung, klingt das Werk doch insgesamt ziemlich gut. Die orchestralen Elemente sind nahezu perfekt arrangiert und überzeugen mit wunderbaren Klangbildern. Vokalist Per Asly führt mit seiner variablen Stimme durch die genretypischen Texte und man folgt ihm gerne.
Der Schwerpunkt des Albums liegt eher im Symphonischen, als im Metallischen. Eine Ausnahme bildet hier "I Hope", ein Song, in dem man die Chance zum headbangen findet und "The Longest Day In My Life", welcher mit fantastischen Uptempo-Metal-Elementen gespickt ist.
Mir persönlich ist das Album alles in allem zu seicht - harte Gitarren und treibende Drums sind eher mein Ding. Dennoch ist zum Beispiel die Halbballade "Someone Else" und auch der titelgebende Song "Bringer Of Light" unbedingt hörenswert. Der Longplayer überzeugt durch majestätische Erhabenheit und bringt genug Bombast mit, um Freunde der epischen Klangwelt für sich einzunehmen. Dennoch wirken weder die Melodien, noch die Texte zu überladen. Die technische Perfektion der fünf Musiker spricht für sich und lässt kaum einen Zweifel aufkommen, dass sie den Durchbruch im Symphonic Power Metal Bereich schaffen werden. (bc)

7,5/10