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DARKANE - The Sinister Supremacy

VÖ: 28. Juni 2013
Massacre Records

Auf ihrem mittlerweile sechsten Album haben Darkane aus Schweden das Glück, ihren Ur-Sänger Lawrence Mackrory (auf dem 1999er Debüt "Rusted Angel" zu hören) wieder in ihren Reihen begrüßen zu können. Ohnehin bewegen sich Darkane seit jeher auf einem guten (die letzten 2-3 Alben) bis sehr guten (z.B. "Insanity", 2001) Niveau. Mit "The Sinister Supremacy" sind die Melo Death/Thrasher diesmal erstaunlich düster und hart geworden - so, wie man es dem Fünfer eigentlich nicht (mehr) zugetraut hätte. Knapp eine Stunde lang (bei der zwei Bonustracks umfassenden Digipak Version) wird man mitunter regelrecht plattgewalzt, auch wenn sicherlich nicht jeder Song auf Anhieb zündet, es dafür aber solche Granaten wie der rasante Titelsong oder das mit einer herrlich thrashigen Grundnote versehene "Mechanically Divine" umso mehr tun. Als etwas kurios empfinde ich mitunter die cleanen Vocals von Lawrence Mackrory, die mich immer wieder mal ganz stark an Chester Bennington von Linkin Park in früheren Zeiten erinnern - ganz deutlich wird dies z.B. im dezent hitverdächtigen "The Decline". An Härte, Tempo und Durchschlagskraft, aber auch an Melodien und technischen Einschüben mangelt es "The Sinister Supremacy" jedenfalls nicht. Wäre nur zu hoffen, dass den fünf Schweden endlich mal der ganz große Durchbruch gelingt - denn daran hapert es nach wie vor. (maz)

7,5/10