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DEATH ALLEY - Superbia

VÖ: 23. März 2018
Century Media

Manchmal steht auch der Kritiker auf dem Schlauch. Death Alley lassen sich musikalisch gar nicht so richtig einordnen. Teile der Musik sind durchaus Doom Metal, Teile der Musik könnten auch von Led Zeppelin stammen, Teile der Musik sind Jazz, King Crimson fällt mir ein. Fest steht, aus den Boxen klingt Musik, die echt Spaß macht und man merkt, die Musiker hatten denselben bei den Aufnahmen. Produziert von Pieter Kloos, der auch für Dool verantwortlich zeichnet, entfaltet jeder Song auf dem Album seinen eigenen Charme. Was anspruchsvolle Musik angeht, sollte man die Niederlande echt wieder auf dem Schirm haben. Bei aller Verspieltheit und Härte gelingt es Death Alley in bester Manier, catchy zu klingen, die Refrains zünden. Beim Hören der Musik entsteht der Wunsch, die Band live auf der Bühne zu sehen. Man höre sich den Opener "Daemon" an und versinke neun Minuten lang in Musik. Im Mittelteil liefert die Band alles ab, was einen musikliebenden Menschen süchtig macht. Fette Kaufempfehlung für jeden Infizierten. (stl)

9/10