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DEMON EYE - Prophecies And Lies

VÖ: 11. August 2017
Soulseller Records

"Vintage heavy darkness for modern times", so steht es in der Promotion zu dieser CD. Besser kann man es nicht beschreiben. Treffer versenkt. Alle alten Rockbands der Frühzeit des Hardrock mit Doom-Einlagen der Neuzeit zu kombinieren, ist ein guter Plan und funktioniert perfekt. Der dritte Langspieler von Demon Eye ist musikalisch gesehen ein Pfund, ohne Wenn und Aber. Stücke wie "Kismet", "Power Of One" und "Morning's Son" zeugen von der Liebe zu den alten Meistern und der vorhandenen Antenne für heutige Strömungen im Metal. Der Sänger klingt wie ... ich weiß es nicht. Selbst die Befragung einer Koryphäe des Metals ergab kein Ergebnis. Sagen wir, er kann gut singen und bei jedem Durchlauf der CD klopft ein kleines Männchen von innen an meine Stirn und sagt: "Der klingt wie ...", aber ich komme nicht drauf. Vielleicht hat das Männchen irgendwann eine Antwort. Eine Antwort habe ich leider auf die Frage, warum es nur sieben Punkte geworden sind. Der Sound. Musik zu spielen wie die Alten, kein Problem, bin ich dabei. So zu klingen wie sie, da bin ich raus. Es mag sein, Produzent und Band haben diesen Sound gewollt, ich kann dem nichts abgewinnen. Verschenktes Potential. Leider. So bleibt am Ende gute Musik im falschen Gewand. (stl)

7/10