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EDEN'S CURSE - Symphony Of Sin

VÖ: 04. Oktober 2013
AFM Records

Irgendwie haben Eden's Curse ein Sängerproblem - zwar keinesfalls in Sachen Qualität, aber was die Beständigkeit angeht. Der Serbe Nikola Mijic ist bei diesem vierten Album bereits der dritte Mann am Mikro. Ebenfalls neu im Team ist ex-Dragonforce Keyboarder Steve Williams. Musikalisch gibt's hingegen kaum Veränderungen (soweit ich den Vorgänger "Trinity" noch im Ohr habe). Statt diverser Gastsänger und -musiker, setzt man diesmal auf ein Orchester, das sich allerdings auch nur sehr bedeckt im Hintergrund hält. Anonsten deckt die Band wieder einmal alles ab, was sich zwischen melodischem Metal und Hard Rock finden lässt - unterstützt mit einem Keyboard, das nicht selten wie eine Hammond-Orgel klingt. Die mitunter recht langen Songs machen "Symphony Of Sin" bei einer Gesamtspielzeit von knapp 70 Minuten nun allerdings auch nicht gerade zu einer leichten Kost für zwischendurch.
Der bereits erwähnte Neuzugang am Mikro macht seine Sache jedenfalls ausgesprochen gut und immer wieder entdeckt man Passagen, die richtig schön eingängig sind - das Begeleitschreiben zum Album spricht sogar u.a. von "Pop Metal" und "radiofreundlichen Chören". Richtig nett und schön gefällig ist dieses vierte Album der multinationalen Truppe auf jeden Fall. Wer Ecken und Kanten erwartet, wird hier allerdings nicht fündig - alles rutscht schmerzfrei an einem vorbei und dabei sucht man leider auch so manchen bleibenden Eindruck vergeblich. Trotz insgesamt gutem Niveau hat "Symphony Of Sin" keine wirklichen Hits zu bieten, so dass ich auf Anspieltipps mal gänzlich verzichte. Wer sich daran aber nicht stört, wird mit einem durchgehend ansprechenden Album belohnt. (maz)

7/10